Bei der sehr gut besuchten Jahresversammlung des Unterbezirks Lichtenfels der Bahnlandwirtschaft in der Gaststätte Wallachei ging der Vorsitzende Hans Kaiser in seinem Rechenschaftsbericht zunächst auf den Mitgliederstand ein, der weitgehend konstant blieb. Von den 246 Mitgliedern sind 167 Pächter von Kleingärten.
Bedingt durch Gartenaufgaben aus Altersgründen beziehungsweise Krankheit oder Tod der Pächter stünden zur Vergabezeit im Herbst regelmäßig Gärten zur Verpachtung bereit. So habe man im vergangenen Jahr zwölf Bewerbern einen Schrebergarten zuteilen können. Aktuell bestehe noch die Möglichkeit einer verhältnismäßig kurzfristigen Zuteilung. Anfragen sind an den Vorsitzenden zu richten (Telefon 09571/4521).
Leider habe man im Gartenjahr auf Grund schlechter Bewirtschaftung eine Abmahnung aussprechen müssen, erläuterte Kaiser. Er appellierte deshalb an die Pächter, ihre Kleingärten entsprechend der Gartenordnung und den Verpachtungsbedingungen zu bewirtschaften und zu pflegen und die Ruhezeiten einzuhalten. Die alljährlichen Gartenbegehungen werde man im Juni und Juli ohne Vorankündigung durchführen.
Der Vorsitzende brachte auch die Vorteile einer Zweitmitgliedschaft zur Sprache. Im Todesfall des Pächters stehe dann dem Zweitpächter automatisch der Pachtgarten zu.


Tagesausflug fällt aus

Im Rahmen ihres Berichts meldete die Kassiererin Ingrid Schmidt bei der Anlage am Wasserturm einen größeren Wasserverlust von 104 Kubikmetern, der eine Überprüfung der Leitung erforderlich mache.
Der Vorsitzende gab noch bekannt, dass auf Grund des geringen Interesses in diesem Jahr kein Tagesausflug stattfindet. Auch das Erntedankfest müsse ausfallen, da kein geeigneter Veranstaltungsort gefunden werden konnte.