Gut besucht war am Himmelfahrtstag das "Jungferla" mit seinem Felsenkeller bei Baiersdorf. Bereits zum zehnten Mal hatte der Heimatverein Baiersdorf hier für die Gäste die Versorgung übernommen. Zahlreiche Autos, Fahrräder und Motorräder säumten die Straßenkreuzung, so dass kaum jemand an dem temporären Festgelände vorbeikam, ohne sich dafür zu interessieren, was dort auf der Wiese und unter den schattigen Bäumen alles geboten wurde. Die sogenannten "Knieküchla" waren sehr gefragt.
Mit dem Wasser aus dem Jungferla wurde über eine Wasserleitung ein Brunnen in Baiersdorf gespeist. Im Kellergewölbe kann man noch einen Teil der hölzernen Wasserleitung bewundern, in denen das Wasser nach Baiersdorf floss. Der Brunnen wurde im Jahr 1800 nach Emskirchen verkauft, wo er 1801 aufgestellt wurde und heute noch steht. Der Keller war im Verlauf der Zeit verfallen und der Eingang sogar vermauert worden. Er wurde durch die Aktiven des Heimatvereins 2006 geöffnet. Seitdem sprudelt das Wasser wieder. Aufgrund des niederschlagsarmen Winters wird es in diesem Jahr allerdings noch dauern, bis das Wasser aus dem Brunnen strömt.