Die Ergebnisse der Zukunftswerkstatt stellte Kreisjugendpfleger Jürgen Ziegler in der Gemeinderatssitzung am Dienstagabend vor. 46 Jugendliche aus Untersteinach, Guttenberg, Kupferberg und Ludwigschorgast hatten sich am 24. März in der Schulturnhalle getroffen und in drei Gruppen erabeitet, wie sie sich eine gemeindliche Jugendarbeit vorstellen. Herausgekommen, so Ziegler, seien "ganz tolle Ergebnisse".
Der Kreisjugendpfleger bat darum, die Jugendwünsche ernst zu nehmen und nach Möglichkeit auch umzusetzen. Auch sollten die Ergebnisse mit den Vereinen und Organisationen beraten und diskutiert werden.


Ausflüge und Fahrten

"Umgesetzt werden könnten sicherlich gemeinsam mit den anderen drei Kommunen der Besuch eines Kletterparks oder einer Skateranlage sowie Fahrten zum Flutlicht-Skilaufen in Mehlmeisel", sagte Ziegler. Grundsätzlich sei es denkbar, gemeindeübergreifend Fahrten oder Ausflüge zu unternehmen. Ins Leben gerufen werden sollte möglichst auch einmal im Monat das Angebot eines Jugendstammtisches, bei dem aktuelle Themen erörtert werden können. Nicht überrascht habe die Erkenntnis, dass wohl vorwiegend durch die schulische Belastung die Freizeit erst später beginnt oder sich mehr aufs Wochenende verlagert. "Das ist sicher auch eine interessante Sache für die Vereine", sagte der Kreisjugendpfleger mit Blick auf die Funktionäre im Zuschauerraum.
In einer Konkretisierungsrunde konnten die Jugendlichen Ziegler zufolge darüber nachdenken, an welchem Projekt sie unter dem Motto "Ich gestalte meine Heimat!" konkret mitarbeiten möchten. "Die Jugend ist engagiert und motiviert. Die jungen Leute haben es verdient, dass die eine oder andere Idee konkretisiert wird. Sie sind auch durchaus bereit, Verantwortung zu übernehmen - manche sicher auch einmal später hier im Gemeinderat."
Der Kreisjugendpfleger wie noch darauf hin, dass die Landkreisjugendarbeit, der KJR sowie das Kinder- und Jugendkulturzentrum "Alte Spinnerei" gerne bereit sind, die Umsetzung von Veranstaltungsideen zu unterstützen.
Bürgermeisterin Doris Leithner-Bisani regte an, dass alle Gemeinderäte mit Blick auf den Bericht in sich gehen und überlegen sollten, welche Ideen für den und im Markt umgesetzt werden könnten.


Vereine ins Boot holen

Tobias Braunersreuther pflichtete Leitner-Bisani bei und schlug vor, sich mit der Jugend zusammenzusetzen, um über Möglichkeiten und Anregungen zu diskutieren.
Braunersreuther plädierte zudem dafür, bei der Kerwa das Angebot für die Kinder zu erhöhen. Hier wand Doris Leithner-Bisani ein, dass das auf Grund der Gegebenheiten nicht so einfach sei. Daniela Wagner regte an, das Thema in den Vereinen zu diskutieren und sich zusammen ein neues Konzept einfallen zu lassen.