Die Buben und Mädchen, die beim Sander Altmain-Weinfest einen Luftballon mit angehängter Adresskarte in die Luft steigen ließen, haben darauf gehofft, dass ihre Karte weit fliegt. Aber nicht nur das. Die Karte musste auch gefunden und an das Altmain-Weinfest- Komitee, den Veranstalter des Luftballon- Weitflugwettbewerbes, zurückgesandt werden. Nur wenige der rund 200 per Luftballon auf die Reise geschickten Karten kamen zurück. Die Adressaten der in Sand eingetroffenen Karten wurden nun mit kleinen Gewinnen belohnt.
Der Wind hatte die Luftballone gen Osten getragen. Am weitesten flog der Ballon des vierjährigen Noah Schneiderbanger aus Bischberg, dessen Karte eine Strecke von 253,8 Kilometern zurücklegte und in Tschechien nicht weit von Prag entfernt gefunden wurde. Komitee-Vorsitzender Ernst Albert gratulierte ihm als Gewinner des Sander Luftballon-Wettbewerbs 2017.
Ihm am nächsten kam die neunjährige Hannah Mühlbauer aus Sand, deren Luftballon 228,2 Kilometer zurücklegte. Den dritten Rang erreichte die einjährige Marie Purucker aus Lorenzreuth, deren Luftballon eine Strecke von 130 Kilometer schaffte.
Die weiteren Preisträger waren: Franz Mahr (drei Jahre; 127,8 Kilometer); Alina Rennert (sechs Jahre; 120,9 km); Ben Müller (sechs Jahre; 117 km); Lani-Malic Reis (vier Jahre; 116,7 km); Bastian Müller (fünf Jahre;102,1 km); Florian Winkler (fünf Jahre; 97,8 km); Patricia Schuster (drei Jahre; 97,8 km); Laara Rippstein (sieben Jahre; 80,6 km), alle aus Sand, sowie Noah Schneiderbanger (vier Jahre; Bischberg, 68,6 km) und Samira Beuerlein (acht Jahre, 65,6 km); Jasmin Golda (sechs Jahre; 45,2 km), beide aus Sand, sowie die Geschwister Sophia (acht Jahre) und Mara Pfaff (zwei Jahre) aus Zeil, deren Karten in einer Entfernung von je 26,6 Kilometer auftauchten. ab