Sehr spät im Jahr hat der Ludwigschorgaster Marktgemeinderat einstimmig den Haushalt 2020 verabschiedet. Das Zahlenwerk hat ein Volumen von 3,519 Millionen Euro. Die Zuführung zum Vermögenshaushalt beläuft sich auf 146 100 Euro. Die Sitzung leitete 2. Bürgermeister Thorsten Schwieder, weil sich Doris Leithner-Bisani am Nachmittag in Quarantäne begeben musste.

Haupteinnahmeposten im Verwaltungsetat sind Steuern (841 300 Euro), Schlüsselzuweisungen (339 200 Euro), Zuweisungen und Zuschüsse (234 500 Euro) sowie Gebühren und Entgelte (141 600 Euro). Auf der Ausgabenseite stehen Personalkosten (162 800), Verwaltungs- und Betriebsausgaben (198 100 Euro), Umlagen (648 500 Euro) sowie Zuweisungen und Zuschüsse (487 500 Euro).

124 000 Euro fließen an Einnahmen der Kindertagesstätte in den Vermögenshaushalt. Von der Förderoffensive Nordostbayern werden 178 500 Euro, an FAG-Leistungen sind 126 500 Euro eingeplant. Mit 786 300 Euro schlagen die Kreditaufnahmen zu Buche. 1,1 Millionen Euro verschlingt die Erweiterung der Kindertagesstätte, 198 300 Euro kostet das Projekt am Endelsbach, 254 000 Euro sind für die Wohnungsbauförderung veranschlagt, 81 500 Euro für Tilgungen.

Thorsten Schwieder stellte noch das Ergebnis der Jahresrechnung für 2019 vor. Es entstand ein Sollüberschuss von 472 471 Euro.

Der Zweite Bürgermeister gab noch bekannt, dass aufgrund der Corona-Pandemie das Martinsfest sicher entfällt und auch wohl die gemeindliche Senioren-Weihnachtsfeier heuer abgesagt werden muss.

Die Zahl der Feldgeschworenen muss mindestens vier und soll höchstens sieben betragen. Im Markt Ludwigschorgast sind derzeit vier Feldgeschworene bestellt. Am Dienstagabend wurde die Zahl durch einstimmigen Beschluss auf sieben erhöht.

Michaela Popp bat darum, dass die Gemeinderatssitzungen wegen der Corona-Pandemie künftig in der FC-Turnhalle oder im Sportheim stattfinden sollten. Thorsten Schwieder sagte zu, diesen Wunsch weiterzugeben. kpw