Eltmann — "Wir, der Vorstand und die Mitarbeiter der Sozialstation St. Hedwig, haben diesen Gottesdienst mit den Worten ,Gottesdienst des Dankens und Gedenkens' überschrieben. Wir möchten damit an unsere verstorbenen Patienten erinnern und ihnen noch einmal Würde und Namen geben", sagte Ursula Benke, die Leiterin der Sozialstation St. Hedwig, zu Beginn der von Pfarrer Thomas Klemm und Pfarrer Volkmar Gregori gestalteten ökumenischen Abendmesse in der Stadtpfarrkirche in Eltmann. Viele Angehörige von Verstorbenen und Pflegebedürftigen waren der Einladung zum Gottesdienst gefolgt. Beim Einzug in die Kirche führten die Mitarbeiterinnen der Sozialstation Rosen mit sich, die sie als Sinnbild der Solidarität und Gemeinschaft mit den Hinterbliebenen und Angehörigen von pflegebedürftigen Patienten vor dem Altar zu einem Strauß zusammenfügten.

Hoffnung auf ewiges Leben

Stadtpfarrer Klemm betonte, dass man als Christ auf die Hoffnung aufs ewige Leben bei Christus vertraue. Mit diesem Gottesdienst verbinde man die dankbare Erinnerung an die Verstorbenen, die in die Ewigkeit vorausgegangen seien.
Benke stellte heraus, dass pflegende Angehörige unter großem Aufwand und oft mit starker Belastung ihre gebrechlichen und kranken Angehörigen zuhause versorgen, sie pflegen und für sie da sind. "Wir besinnen uns darauf, dass all diese Menschen, sowohl die Patienten als auch die Angehörigen, Mitbürger in ihren Kommunen und Kirchengemeinden sind und wir sie nicht vergessen dürfen, auch wenn sie im Alltagsleben nicht mehr präsent waren oder sind."

Lichter für die Verstorbenen

Volkmar Gregori, Pfarrer der evangelischen Kirchengemeinde Gleisenau, warf die Frage auf: "Was kommt nach dem Tod?". Leid, Schmerz und Not würden nicht mehr sein. Für jeden der 67 im letzten Jahr verstorbenen Patienten, deren Namen Ursula Benke und ihre Mitarbeiter vorlasen, wurde ein Licht angezündet. red