Schelmisch dreinblickende Augen, ein verschmitztes Lächeln und immer ein freundliches Wort auf den Lippen: Der heimische Lebensmittelhändler Martin Geiger mit einem großen Herzen für die örtlichen Vereine ist nicht nur wegen seines Geschäfts im Herzen des Schrubberdorfs, in dem man alle Dinge des täglichen Lebens und "mehr" findet, weithin bekannt. Als "Stamminventar" des Musikvereins Steinberg ist "Dä Beck'n" schon seit über vier Jahrzehnten am Bariton zu finden. Im Dauereinsatz befinden sich die Musikanten alljährlich insbesondere auch bei der "Staaberche Fousanocht", wenn sie am letzten Faschings-Wochenende bei den beiden Büttenabenden sowie beim Kinderumzug und Kinderfasching aufspielen. Höchste Zeit also, das allseits beliebte und geschätzte Unikum auf dem Faschings-Orden zu verewigen. Entworfen wurde dieser erneut von der Kronacher Künstlerin Mirjam Gwosdek, die das Konterfei der Frohnatur mit den charakteristischen Gesichtszügen, Brille und der obligatorischen Kopfbedeckung sehr gelungen in Szene setzte. In Aquarelltechnik dargestellt sind sein Lebensmittelgeschäft und das mit einer wahren Blumenpracht versehene Wohnhaus zu Füßen des Schlossbergs mit den beiden darauf thronenden Kirchen St. Pankratius. Nicht fehlen dürfen natürlich auch die prall gefüllten Regale, eine Lebensmittelwaage und vieles mehr. Mit Sicherheit wird das Staaberche Original auch wieder bei den beiden Büttenabenden am 21. und 22. Februar ein Top-Thema sein.

Bei der Sitzung in den Vereinszimmern der Kronachtalhalle galt der Dank von Alexander Öhring insbesondere dem langjährigen Faschingsbeauftragten Herbert Agel mit seiner Tochter Julia und all ihren Mitstreitern, die seit Monaten mit den Vorarbeiten beschäftigt sind. Die Gäste bei den Büttenabenden können sich erneut auf ein Programm mit Tanz, Gesang, Sketchen und natürlich den berühmt-berüchtigten "gepfefferten" Büttenreden freuen. Karten zu zwölf Euro gibt es im Rewe Steinberg ab 30. Januar. Am Faschingssonntag, 23. Februar, kommt mit dem Kinderumzug und dem Kinderfasching des Musikvereins Steinberg der Nachwuchs voll auf seine Kosten. hs