Der Zustand des Gemeindewaldes war das Thema der jüngsten Gemeinderatssitzung. Vom Gemeindehaus in Gossenberg zogen die Räte los, um sich an einigen ausgewählten Stellen ein Bild von der Lage zu machen. Gemeinderat Wolfgang Schultheiß, der Vorsitzender der Waldbauernvereinigung Coburg ist, sowie deren Geschäftsführer Manfred Herter und seine Mitarbeiter Oskar Thamm und Björn Langbein informierten über den aktuellen Stand der Waldarbeit, Wiederaufforstung, Naturverjüngung, Bodenpflege und Vermarktung des Holzes. Die größten Probleme bereite nach wie vor der Borkenkäferbefall. Dessen Bekämpfung sei nicht mehr unter Kontrolle. Hinzu komme dieses Jahr erneut der Trockenstress für die Bäume. Dass dennoch die Naturverjüngung gelingt, war an einigen Stellen zu erkennen. Allerdings waren etliche Sämlinge auch schon wieder vom Wild verbissen. Großflächige Umzäunungen oder Schutzhüllen seien nicht praktikabel, sagte Wolfgang Schultheiß und forderte, die Wilddichte müsse im Zaum gehalten werden. Alles in allem bleibe viel zu tun im Gemeindewald, erfuhren die Räte. lbö