Am kommenden Wochenende vom 25. bis 28. September feiert Breitbrunn die Kirchweih Sankt Matthäus. Das ist der Namenspatron der Kirche. Der VfR Hermannsberg-Breitbrunn bietet vom Sportheim aus an allen Tagen Kirchweihspezialitäten an und freut sich, dass am Sonntag wieder der Spielbetrieb auf dem Sportgelände aufgenommen wird.

Die Corona-Pandemie wirkt sich natürlich auf die Kirchweih aus, die ohne Vergnügungspark auskommen muss. Der VfR macht darauf aufmerksam, dass Vorbestellung bis Mittwoch, 23. September, bei Monika Gapon (Telefon 09536/1366) nötig ist.

Zum ersten Verbandsspiel nach der Corona-Pause kommt die SG Eltmann. Bereits am Sonntagvormittag lädt die katholische Kirchengemeinde um 10 Uhr zum Kirchweihgottesdienst ein, der wegen der Coronakrise im Freien an der Lour-desgrotte (hinter der Kirche) gefeiert wird.

Der wuchtige Sandsteinquaderbau der Matthäuskirche thront über dem Ort. Das Gotteshaus wurde vor 90 Jahren errichtet und am 26. Juli 1931 eingeweiht. Die mittelalterliche Vorgängerkirche, die schon 1420 als Matthäuskapelle erwähnt wurde, war zu klein geworden und wurde nach dem Neubau der großen Kirche 1935 abgebrochen. Sehenswert in der heutigen Kirche ist eine spätgotische Madonna mit Jesuskind, Zepter und Krone aus der Zeit um 1480, die noch aus der früheren Kapelle stammt.

Mit Breitbrunn feiern auch die beiden Orte Hermannsberg und Edelbrunn die Kirchweih. Hermannsberg taucht zum ersten Mal 1338 in einer Urkunde auf und 1384 gelangte das Gut an die Rotenhans. Danach ging es in den Besitz des Würzburger Bischofs Johann Gottfried II. von Guttenberg über und wurde von Kirchlauter aus verwaltet.

Die früher mit Edelbrunn und der Finkenmühle selbstständige Gemeinde Hermannsberg gehört seit 1970 zu Breitbrunn. gg