Das Vereinsheim des Rad- und Kraftfahrvereins Solidarität 1906 Herzogenaurach auf der Nutzung war am Himmelfahrtstag auch in diesem Jahr ein beliebter Anlaufpunkt für viele Ausflügler.
Das Schweinskopfessen, das immerhin schon 38 Mal abgehalten wurde, bedeutete einen Großeinsatz für die Ehrenamtlichen im Verein. Bereits am Vorabend waren Freiwillige damit beschäftigt, die Portionen zu putzen und vorzubereiten. Um 6 Uhr in der Früh hieß es für Roland Grueber, die zwei Kessel anzuheizen, so dass um 7 Uhr und um 9 Uhr das Fleisch zugesetzt werden konnte.


Sonderwünsche kein Problem

Wie alle Jahr wanderten halbe Schweinsköpfe, aber auch Innereien wie Herz und Zungen sowie Bauchfleisch in die Kessel. Nachdem sie weich gekocht waren, zerlegten Michael Bauer und Andreas Rassau die Teile in portionsgerechte Stücke, die für die Interessierten auf den Teller gebracht wurden. Denn bekanntlicherweise hat jeder so seine Vorlieben, die vom Ohr über den Rüssel bis hin zu Bauch und Herz reichen können. Die zahlreichen hilfreichen Geister sorgten dafür, dass jeder Essenswunsch dann auch auf dem Tisch kam. Wunschbestellungen wie "Ohne Bauch, aber mit Rüssel!", konnten dadurch problemlos erfüllt werden.
Außerdem sorgte Karl Grumann für rösch gebratene Bratwürste. Währenddessen waren im Vereinsheim zahlreiche Frauen damit beschäftigt, das Sauerkraut als Beilage zum Fleisch vorzubereiten. Mehr als ein Dutzend Helfer waren somit am Kessel, als Bedienung und am Zapfhahn im Einsatz, um die zahlreichen Gäste nicht hungern oder dursten zu lassen.
Die meisten hatten es sich vor dem Vereinsheim in der Sonne bequem gemacht. Aber auch im Vereinsheim fanden sich im Lauf des Tages zahlreiche Kartler und Esser ein.