Zu unserem Artikel "Trotz Negativ-Test in Quarantäne " vom 19. Februar erreicht uns eine Stellungnahme des Landratsamtes Bamberg . In dem entsprechenden Artikel entstand der Eindruck, dass ein Hirschaider Unternehmer und seine Frau ohne Grund in Quarantäne bleiben mussten, obwohl ihr jeweiliges Testergebnis negativ ausfiel. Dieser Eindruck ist falsch.

Nicht zurückgezogen

Dementsprechend betont das Landratsamt Bamberg , in dessen Zuständigkeit das Gesundheitsamt und damit die entsprechenden Corona-Maßnahmen fallen, dass ein positives Testergebnis vorlag und nach wie vor vorliegt. Es sei auch bis heute nicht zurückgenommen worden.

In der Stellungnahme heißt es weiter: "Unser Fachbereich Gesundheitswesen hat - konform mit dem RKI ( Robert-Koch-Institut ) und den Staatsministerien für Gesundheit und Inneres - bei Vorliegen eines positiven Testergebnisses für die infizierte Person eine zehntägige und für Kontaktpersonen eine 14-tägige Quarantäne anzuordnen.

Diese Maßnahmen sind - für die positiv getestete und für die Kontaktperson(en) - unabhängig von später ggf. folgenden (negativen) Tests zu ergreifen bzw. werden dadurch nicht aufgehoben. Dass dies bei Profisportlern möglich ist, haben wir nicht festgelegt. Wir haben dies auch nicht zu bewerten."

Das, so das Landratsamt weiter, gelte bei Kontaktpersonen 1 entsprechend. Sofern diese symptomfrei sind, müssen sie sich nicht testen lassen, können dies aber tun. Unabhängig vom Testergebnis muss diese Person aber vor dem zehnten Tag in Quarantäne .

Das Landratsamt Bamberg betont, dass für das Ehepaar Merkel das gelte, was "tausendfach in Deutschland gilt: wer einmal positiv getestet wurde (und das Ergebnis vom Labor nicht zurückgezogen wurde), muss zum Infektionsschutz anderer in Quarantäne ."

red