Es war wieder ein tolles Ambiente beim Sommerfest des katholischen Kindergartens „Haus für Kinder“. Kinder und Jugendliche fühlten sich auf dem naturbelassenen Spielplatz offensichtlich pudelwohl. Auch der genau zu Beginn der Aufführungen einsetzende Regen konnte Kinder und ihre Pädagoginnen nicht aufhalten. „Kleine Menschen, große Reise, bunt und fröhlich auf unsere Weise“: Schon das große, bunte Plakat auf der Bühne zeigte, womit sich die Kinder in den zurückliegenden Monaten beschäftigt hatten. Eine Weltkarte war zu sehen. Davor hatten sich Kinder aus verschiedenen Ländern an die Hand genommen. „Kommt, wir reisen um die Welt, ohne Autos, ohne Geld“ trällerten die Kleinen dann auf der Bühne. Leiterin Christiane Düthorn stellte fest, das Leben in anderen Ländern habe eine besondere Rolle in der Einrichtung gespielt und alle hätten viel lernen können. Eine erste Gruppe präsentierte das Alpenland - unter anderem mit einem kleinen Traktorfahrer. Dann waren orientlische Klänge zu hören und Schlangen kamen zu leisen Flötentönen aus ihren Körben herausgekrochen.
Drei Cow-Girls tanzten zum Hit „Cotton Eye Joe“ und die Zuschauer klatschen begeistert mit. Plötzlich stand eine Gruppe singender Kängurus auf der Bühne. Bumerang und rote Wüsten stehen für den Kontinent Australien.
Chinesische Mauer dabei
Aus China brachten die Akteure eine Mauer und Essstäbchen mit. Farbenprächtig traten anschließend vier Hula-Mädchen aus Hawaii mit Blumenkränzen auf.
Nach einem Abstecher nach Italien waren die Kinder schließlich wieder daheim und stellten mit dem Oberfrankenlied fest, dass auch die Heimat sehr schön ist.