Das Schuljahr 2020/2021 war sowohl für die Berufsberater als auch für die Schüler pandemiebedingt eine Herausforderung. Sonst übliche Veranstaltungen und Sprechstunden zur Berufsorientierung konnten nicht wie geplant durchgeführt werden, wichtige Schulpraktika fielen größtenteils aus. Virtuelle Angebote der Berufsberatung im Rahmen des Homeschoolings waren zwar ein wichtiger Ersatz, konnten aber viele Schüler nicht so effektiv wie eine persönliche Beratung bei ihrer Berufswahlentscheidung unterstützen.

Eintrittsticket ins Berufsleben

„Es ist noch nicht zu spät, um für den Ausbildungsstart im September die Entscheidung für einen Beruf zu treffen. Eine Lehre ist das Fundament und das Eintrittsticket ins Berufsleben und bringt zugleich das erste eigene Gehalt. Viele erfolgreiche Führungskräfte und Selbstständige haben mit einer Ausbildung angefangen und sind später die Karriereleiter hochgeklettert. Aktuell stehen den 565 Bewerbern, die derzeit noch auf der Suche nach einer Lehrstelle sind, 1900 freie Ausbildungsplätze gegenüber.

Flinte nicht ins Korn werfen

Das bedeutet, dass jeder Jugendliche momentan unter drei freien Ausbildungsstellen wählen kann. Wer es bis zum September nicht schafft, sollte auf keinen Fall gleich die Flinte ins Korn werfen. Viele Betriebe stellen Azubis auch noch nach dem regulären Ausbildungsstart ein. Bis Dezember ist ein Start problemlos möglich“, sagt Christina Kuntz, Teamleiterin der Berufsberatung .

Die Agentur für Arbeit Bamberg-Coburg veröffentlicht ab sofort regelmäßig eine aktuelle Übersicht aller freien Ausbildungsplätze in der Region unter www.arbeitsagentur.de/vor-ort/bamberg-coburg/aktuelle-ausbildungsstellen. Einen Termin bei der Berufs- oder Studienberatung kann man Telefon 09561 93 100 für Bamberg , Forchheim, Lichtenfels, Kronach und Coburg vereinbaren. Arbeitgeber , die ihre zukünftigen Fachkräfte selbst ausbilden möchten, erreichen unter der Hotline 0800/4555520 kostenfrei den Arbeitgeber-Service. red