Wie wichtig eine fundierte Ausbildung ist, hat bei den Feuerwehren im Landkreis wieder einmal der Großbrand in Trieb gezeigt. Nicht nur das Löschen selbst ist dabei wichtig, sondern auch das Vermeiden eines Übergreifens von Feuer auf andere Gebäude – und genauso der Selbstschutz der Feuerwehrleute. Deshalb sollte mit der Ausbildung schon früh begonnen werden, betont der stellvertretende Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Altenkunstadt, Michael Oppel. Mit den ersten Prüfungen und Tests wird daher bei den Freiwilligen Feuerwehren bereits im Jugendalter begonnen. Einen Anfang dabei macht die „Jugendflamme“, Stufe 1. Sie ist das erste bundesweite Leistungsabzeichen der Deutschen Jugendfeuerwehren . Es richtet sich an Jugendliche ab etwa zehn Jahren und dient als Ausbildungsnachweis.
Wie setzt man Notruf ab?
Geprüft werden grundlegende Fähigkeiten, darunter das Absetzen eines Notrufs, Knotenkunde und erste feuerwehrtechnische Aufgaben. Dieser Prüfung unterzogen sich bei der Jugendfeuerwehr Altenkunstadt kürzlich zehn Jugendliche. Jeder musste dabei sechs Aufgaben selbstständig absolvieren.
Eine davon war beispielsweise das Verbinden zweier gleichstarker Leinen. Zu den erforderlichen Fähigkeiten gehörte auch der Zimmermannsschlag: Dieser dient als Sicherungsleine im Atemschutzeinsatz. Der dazu gehörende Mastwurf dient zum Befestigen der Halteleine am Saugkorb.
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