Unmittelbar nach Fertigstellung des Konzeptes für einen Cleantech+Innovation-Park Hallstadt haben Landrat Johann Kalb und Bürgermeister Thomas Söder (beide CSU ) am Montag vor Ort auf dem Michelin-Gelände die Fraktionsvorsitzenden des Kreistages und des Stadtrates über die Planungen informiert. Am heutigen Mittwoch werden Landrat und Bürgermeister in einem weiteren Gespräch die regionalen Abgeordneten um Unterstützung bitten.

Michelin , der Landkreis Bamberg und die Stadt Hallstadt seien fest entschlossen, auf dem Gelände des Reifenherstellers in Hallstadt einen fächer- und unternehmensübergreifenden Ort der Innovation zu realisieren, an dem Unternehmen, Hochschulen und Forschungsinstitute in einem Innovationsökosystem Produkte und Prozesse zur Marktreife entwickeln, heißt es in der Pressemitteilung aus dem Landratsamt. Auf einer Teilfläche des rund 240 000 Quadratmeter großen Michelin-Geländes sollen Unternehmen, Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Start-ups zu einem nachhaltigen Ökosystem zusammenwachsen. Nächster Meilenstein ist nach den Worten des Landkreischefs eine verbindliche Förderzusage des Freistaates Bayern und des Bundes.

„Wir haben fast 50 Jahre in sehr guter Zusammenarbeit mit der Stadt und dem Landkreis in Hallstadt Reifen produziert. Wir wollen der Region nun etwas zurückgeben und nicht einfach verschwinden und ein brachliegendes Gelände hinterlassen“, skizzierte der Standortleiter Michelin Hallstadt , Christian Metzger, die Philosophie.

KI und Antriebssysteme

Projektleiter Peter Keller stellte das Konzept vor. Im Innovationszentrum des Cleantech+Innovation-Parks sollen unter anderem staatlich geförderte Verbundprojekte im Bereich der Digitalisierung von der Künstlichen Intelligenz bis hin zum autonomen Fahren , aus den Bereichen der Nutzung umweltverträglicher Antriebssysteme sowie die Entwicklung der hierzu erforderlichen automatisierten Fertigungsanlagen durchgeführt werden. red