24 Kinder, zwei Zugfahrten, ein steiler Burgweg und jede Menge Hexenzauber: Beim Bad Kissinger Ferienprogramm wurde der Ausflug zu den Scherenburg-Festspielen zu einem echten Abenteuer.
Am Bad Kissinger Bahnhof herrschte große Vorfreude: 24 Kinder ab sechs Jahren machten sich mit ihren Begleiterinnen Christina Scheit und Kathrin Schlei auf den Weg zur „Kleinen Hexe“ bei den Scherenburg-Festspielen. Schon die Anreise war Teil des Abenteuers. Mit dem Zug ging es Richtung Scherenberg. Dort angekommen, wurde zunächst der Wasserspielplatz angesteuert, um sich bei den sommerlichen Temperaturen noch einmal richtig auszutoben. Danach wartete der durchaus steile Aufstieg zur Scherenburg. Doch die jungen Wanderer ließen sich von der Hitze kaum beeindrucken und erklommen den Burgberg erstaunlich flott.
Oben angekommen, wurden sie mit einer fantasievollen Aufführung der „Kleinen Hexe“ belohnt. Die 127 Jahre junge Hexe ist eigentlich noch zu jung für den großen Hexentanz auf dem Blocksberg. Gemeinsam mit ihrem Raben Abraxas übt sie deshalb fleißig, um eine gute Hexe zu werden. Dabei erlebt sie jede Menge Abenteuer, hilft Tieren und Kindern und muss so manches Hindernis überwinden. Mit viel Witz, Herz und Magie erzählt das Stück von Mut, Freundschaft und Hilfsbereitschaft.
Das kam beim jungen Publikum bestens an: Es wurde begeistert applaudiert, wenn die kleine Hexe etwas Gutes tat, und lautstark gebuht, wenn die gemeinen Jugendlichen auf der Bühne den armen Schneemann ärgerten. Die Kinder fieberten mit und waren sichtlich erleichtert, als die bösen Hexen am Ende ihren wohlverdienten Denkzettel bekamen.
Ein besonderes Highlight wartete nach dem Schlussapplaus: Die komplette Theater-Crew nahm sich Zeit für ein gemeinsames Gruppenfoto mit den Bad Kissinger Kindern. Ein Erinnerungsfoto, das den besonderen Tag sicher noch lange lebendig halten wird. Nach dem Abstieg gab es zur Belohnung noch ein leckeres Eis aus der Eisdiele. Gut gestärkt ging es anschließend zur Bahnstation und mit vielen schönen Eindrücken wieder zurück nach Bad Kissingen.
Organisiert wurde der erlebnisreiche Ferientag dankenswerterweise von Martina Greubel, die diesmal selbst nicht dabei sein konnte.
So blieb am Ende ein rundum gelungener Ferientag voller Abenteuer, Theater, Freundschaft, Eis – und natürlich einer gehörigen Portion Hokus-Pokus.