von unserer Mitarbeiterin Evi Seeger

Lonnerstadt — Beim Neuerlass der Wasser- und Entwässerungssatzungen einschließlich der Beitrags- und Gebührensatzungen ging es im Lonnerstadter Rathaus nicht etwa um Gebührenerhöhungen, wie man hätte annehmen können. Nein, die Regularien müssten nur auf den aktuellen Stand gebracht werden, so VG-Geschäftsleiter Norbert Stoll. Eine Neukalkulation der Gebühren stehe zwar ebenfalls demnächst an, doch das sei dann ein eigenes Thema. Neu geregelt wird in den Satzungen insbesondere die Aufteilung der Kosten bei Grundstücksanschlüssen. Die Räte entschieden wie von der Verwaltung vorgelegt, nachdem diese sich ohnehin an einer Mustersatzung orientiert hatte.
Lediglich Horst Gäck (SPD/FWG) fand einen Passus schwer verständlich für die Bürger. Gäck geht es darum, darauf hinzuweisen, dass Autowaschen in Bereichen mit einem Abwassertrennsystem verboten ist. Denn dort wird das Oberflächenwasser direkt in den Vorfluter eingeleitet. Beim Waschen von Kraftfahrzeugen muss mit Verunreinigungen durch Öl gerechnet werden. Im Mitteilungsblatt soll diese Problematik den Bürgern noch einmal verdeutlicht werden.