Hetzles — Seit Jahren muss das Hetzleser Trinkwasser wegen immer wiederkehrender Verunreinigungen mit Bakterien und Viren gechlort werden. Deshalb diskutiert der Gemeinderat schon seit längerem über den Bau einer Wasseraufbereitungsanlage.
In der jüngsten Sitzung legte noch einmal Alexander Dürrschmidt vom gleichnamigen Ingenieurbüro aus Nürnberg seine Sicht der Dinge dar. Dabei stellte er die für Hetzles in Frage kommende Variante mit dem Neubau eines Hochbehälters vor. In diesem könnten gleichzeitig die benötigten Pump- und Filteranlagen sowie die Reinigunganlage für das Rohwasser untergebracht werden. Obgleich für Bürgermerister Schmidtlein die Notwendigkeit einer solchen Aufbereitungsanlage außer Frage steht, wie er betonte, müsse mit der Umsetzung eines derartigen Projekts aus finanziellen und organisatorischen Gründen bis zum Jahre 2017 gewartet werden. Vorrangig sei die Umsetzung des Neubaugebiets "An der Schule".
Trotzdem schlug Dürrschmidt vor, dass der Gemeinderat die finanziellen Eckpunkte abstecken sollte, schließlich beginne am 1. Januar 2016 eine neue Kalkulationsperiode für die Wasserverbrauchsgebühren. fra-press