Die Gemeinde strebt die Generalsanierung der Schule an. Ein Thema dabei ist die nötige Doppelturnhalle. Deshalb besuchte der Bauauschuss vergleichbare Hallen in Frensdorf und Hallerndorf, die beide 2006 bis 2008 gebaut wurden. Die in Frensdorf besitzt keine Tribüne, kann aber bestuhlt werden. Die in Haller ndorf ist damit ausgestattet. Erstere kam Frensdorf auf 3,2 Millionen Euro; letztere kostete rund 2,5 Millionen Euro.
Deshalb hält Bürgermeisterin Anja Gebhardt (SPD) den Ansatz im Bedarfsplan der gemeindlichen Investitionen mit 3,6 Millionen Euro für realistisch, wenn dort auch Veranstaltungen stattfinden sollen. Ebenso die Baugröße, denn Frensdorf habe eine in etwa vergleichbare Schule, sagte sie in der jüngsten Gemeinderatssitzung.


Neue Leitung

Nicht gelöst wurde das Problem mit dem Rohrbruch der Trinkwasserleitung zur Wiesen tmühle, berichtete Gebhardt weiter. Auch eine Fachfirma, die die Leitung mit einer Kamera befuhr, fand nicht heraus, wo die Leitung genau gebrochen ist. Die Suche ist deshalb so schwierig, weil die Leitung die Wiesent unterqueren muss. Sie liegt in sechs Metern Tiefe und darüber verläuft der Kanal. Aus Kostengründen entschloss man sich daher, gleich eine neue Leitung zu bauen.
Für die Pfarrstraße, eine Innerortsstraße östlich der Kirche, beantragte eine Bürgerin eine verkehrsberuhigte Zone. Der Bauauschuss empfahl dem Gemeinderat, diesem Antrag vorerst nicht zu folgen. Erst werden die Verkehrsdichte und die gefahrenen Geschwindigkeiten gemessen. Das gemeindliche Tempomessgerät von 2009 ist kaputt. "Es hilft, wenn es da ist", lautet Gebhardts Erfahrung. Nach einem Preisvergleich wird ein neues bestellt.


Renaturierung

Anfang August stellten die beauftragten Planer den Gemeinderäten von Leutenbach und Kirchehrenbach ein Konzept zur Entwicklung des Ehrenbachs und seiner Zuflüsse vor. Der Gemeinderat Kirchehrenbach wird den förmlichen Beschluss in der Oktobersitzung fassen, es wurde aber schon signalisiert, dass die Fachleute weitermachen können.
Wichtig für einen teilweisen Hochwasserschutz und den Gewässerschutz allgemein sind die naturbelassenen Randstreifen an den Bachläufen, die sich überwiegend in kommunalem Besitz befinden. Der Waldausschuss will sie demnächst begehen, um festzustellen, ob die Grenzen eingehalten sind. Manche Landwirte bewirtschaften die Flur bis unmittelbar zum Schutzstreifen oder in ihn hinein.
Vor einiger Zeit hat Kirchehrenbach das Reinigen der Straßenbegleitgräben an eine Fachfirma vergeben. Das ist wirtschaftlicher.