Den jungen Elvis Presley, der nicht nur die Musik, sondern auch die Gesellschaft in den 1950er Jahren komplett verändert hat, auf die Bühne zu bringen, das ist das Ziel von Mark Summers. Der britische Entertainer versteht es wie kein anderer, sein Publikum komplett in das Lebensgefühl des Rock 'n' Roll zu versetzen. Für ein exklusives Konzert kommt Mark Summers am Samstag, 3. Dezember, nach Kulmbach in die Dr.-Stammberger-Halle. Das Motto der Show lautet: "Elvis - die frühen Jahre".
Wir sprachen im Vorfeld mit dem Sänger, der vor wenigen Tagen in Kulmbach war, um im Vorfeld schon mal die Halle zu begutachten.

Bayerische Rundschau: Wann und wie haben Sie Elvis für sich entdeckt?
Mark Summers: Als ich so zirka acht Jahre alt war, hat meine Mutter immer Elvis gehört, mein Vater Buddy Holly. Da habe ich mir diese Platten eben auch mit angehört und da habe ich mich in die Musik von Elvis verliebt.

Alle anderen Elvis-Interpreten orientieren sich am späten Elvis. Wie sind Sie auf die Idee gekommen, den jungen Elvis darzustellen?
Es war für mich anders und frischer, den jungen Elvis zu machen, weil ich auch die frühe Musik lieber mag. Außerdem bedeutet der junge Elvis einfach mehr Energie auf der Bühne. Schließlich mögen die Frauen den jungen Elvis besonders ...

Hätten Sie lieber in den 1950er Jahren gelebt?
Definitiv ja. Ich mag die Musik, die Art zu leben damals, die Klamotten, einfach alles aus dieser Zeit.

Ihr Lieblingssong, Ihr Lieblingsfilm?
Mein Lieblingssong ist Don't be cruel. Ich finde den Song so toll, dass ich ihn auch heute noch bei jeder Show aufführe, ich liebe diesen Song. Mein Lieblingsfilm ist King Creole. Dieser Film ist am meisten authentisch für Elvis, weil er mit seiner Rolle ganz nah an seinem eigenen Leben war.

Dreht sich eigentlich Ihr ganzes Leben um Elvis oder gibt es auch den privaten Mark Summers, der zum Beispiel ganz andere Musik hört?
Ich mag zwar auch Johnny Cash, Jerry Lee Lewis und Roy Orbison, aber im Wesentlichen dreht sich wirklich alles um Elvis Presley. Ich mag das, zu lernen und zu üben, wie er gesungen hat, seine Stimme, den Klang der Musik und wie er das betont hat beim Singen, das ist alles, worauf ich mich konzentriere.

Was war Ihr bislang größter Auftritt?
In einem Ort in Wales bin ich tatsächlich von den Mädchen von der Bühne gezogen worden. Sie haben wirklich gezogen, an meinen Klamotten. Da waren 2000 Leute und das wirklich bisher mein größter Auftritt. Das war schon sehr gut.

Worauf können sich die Besucher Ihres Konzertes in Kulmbach besonders freuen?
Es wird etwas Besonderes sein, denn ich möchte Elvis Presley allen nahebringen, und zwar durch einen möglichst authentischen, energiegeladenen Auftritt, mit Charisma, der richtigen Frisur, dem richtigen Äußeren, der richtigen Stimme. Ich möchte mit meiner Musik jeden erreichen. Es wird einfach ganz anders werden. Außerdem habe ich meine Band The Memphis Sons dabei, so dass es eine komplette Live-Produktion ist. Die ganze Show wird ein großer Spaß werden, richtig powerful.

Die Fragen stellte
Stephan Herbert Fuchs.