Keine Experimente machten die Litzendorfer Bürger bei den Kommunalwahlen. In der Sitzverteilung gab es nur geringe Veränderungen. So dürfen die Grünen in Zukunft auf fünf statt bisher vier Stühlen im räumlich einigermaßen beengten Dachgeschossoval des Litzendorfer Rathauses Platz nehmen. Damit machen sie der SPD einen Sitz (drei statt bisher vier) abspenstig. Insgesamt ziehen sechs neu gewählte Räte ins 20-köpfige Gemeindeparlament ein. Stärkste Fraktion bleibt die CSU mit unverändert neun Sitzen. Das Wahlergebnis kann als Ausdruck der Zufriedenheit mit der Rathauspolitik des bisherigen Ersten Bürgermeisters Wolfgang Möhrlein (CSU) gewertet werden, der von den Bürgern mit einem beeindruckenden Vertrauensvorschuss in seine vierte Amtszeit gewählt wurde. In dieser harren einige Großprojekte (Neubaugebiete, Turnhalle, Brauerei Winkler usw.) ihrer Vollendung.