Der Burschenverein "Deutsche Brüder Hausen" lud zum Abschluss der Feierlichkeiten anlässlich des 125-jährigen Gründungsjubiläums in den "Schwarzen Amboß" ein. Der Rückblick über die abgehaltenen Veranstaltungen fiel durchweg positiv aus. Der Höhepunkt war das viertägige Jubiläumsfest am Sportgelände mit Festzug und Musikveranstaltungen, blickten die beiden Vorsitzenden Dominik Adami von den "Jungen Deutschen Brüdern" und Helmut Petschl, der Chef der "Alten Deutschen Brüder".

Ehrengast Bürgermeister Gerd Zimmer würdigte in seiner kurzen Ansprache die hervorragende Leitung und sprach von einer "tollen Großveranstaltung", die das kulturelle Leben in der Gemeinde bereichert hat.

Der Hausner Burschenverein legt sehr viel Wert auf Tradition. Und so durfte zum Ausklang des Jubiläumsjahres die Präsentation eines ganz besonderen Erinnerungsstückes nicht fehlen: Das Festbild wurde feierlich enthüllt. Mit großer Spannung erwartet, entfernten die beiden Vorsitzenden das übergehängte Laken.

Kreatives Händchen

77 Mitglieder der "Deutschen Brüder" sind darauf in Porträtbildern zu sehen, eingebettet und umrahmt von alten Bildern der Ortschaft. "Eine kleine historische Bilderreise", wie der Schirmherr des Jubiläumsfestes, Dominik Rauh, erklärte. Er hatte sich dazu bereit erklärt, das Festbild künstlerisch zu gestalten. Dass er dafür ein "kreatives Händchen" hat, hat er bereits bei der Erstellung des letzten Festbildes zum 110-jährigen Jubiläum bewiesen. Dieses Mal aber holte er sich professionelle Hilfe. Dazu musste er nicht in die Ferne schweifen. "Zum Glück haben wir in Hausen ganz viele Tausendsassas", so Grau. Mit Luisa Wagner fand er schnell die passende Künstlerin für die Erstellung des Festbildes. Die 24-Jährige hat erst vergangenes Jahr ihre Ausbildung zur Kirchenmalermeisterin abgeschlossen. Am Enthüllungsabend waren sich alle einig: Das Werk ist hervorragend gelungen, ein Schmuckstück. Es wird in der Stammwirtschaft "Krone" einen Ehrenplatz neben den bisherigen Festbildern erhalten und dort für alle zu besichtigen sein. Bevor es zum gemütlichen Teil überging, bat der Moderator des Abends, Daniel Krämer, noch Matthias Müller nach vorne.

Urkunde für Verdienste

Für seine besonderen Verdienste um die Burschenschaft wurde ihm eine Urkunde verliehen. "Normalerweise ehren wir nur sehr selten, machten die beiden Vereinsvorsitzenden bei der Überreichung der Urkunde nebst Präsent deutlich. Doch Müller habe sich über die Jahre sehr große Verdienste um die "Deutschen Brüder" erworben, gilt als Brücke der jungen und alten Mitglieder. Zudem war sein Engagement bei den Vorbereitungen und der Durchführung des Jubiläumsfestes außerordentlich.