Die Burgruine Raueneck soll aufwendig saniert und gesichert werden, um sie weiterhin dem öffentlichen Publikumsverkehr zugänglich machen zu können. Der Kulturausschuss des Landkreises Haßberge bewilligte bei einer Gegenstimme am Montag vorbehaltlich der ausstehenden Förderbewilligungen nun den Mitteleinsatz von 550 000 Euro, der Landkreis selber müsste einen Eigenmittelanteil von 115 000 Euro berappen. Demnach kommt der Großteil der Summe aus dem Entschädigungsfonds des Freistaats Bayern (335 000 Euro), hinzu kämen 40 000 Euro der bayerischen Landesstiftung sowie 60 000 Euro der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. Kreisrat Paul Hümmer (Sand, SPD) hatte dagegen gestimmt. Er bezweifelt, dass die hohe Summe für die Ruine gerechtfertigt ist. "Man muss nicht jeden Steinhaufen sichern", sagte er. Alternativ böte sich an, die Ruine für den Publikumsverkehr zu sperren. al