Wetterexperte kündigt nächste Hitzewelle an - ab diesem Tag geht es los

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Nach der ersten großen Hitzewelle des Sommers ist es in Franken merklich abgekühlt. Jetzt sind erneut hochsommerliche Temperaturen in Sicht.

Es könnte wieder sehr heiß in Franken werden. Eine neue Hitzewelle soll Ende Juni in Franken für Temperaturen von über 30 Grad sorgen. Zunächst zeigt sich das Wetter jedoch von seiner wechselhaften Seite und sorgt für gemäßigte Temperaturen. 

Wie der fränkische Wetterexperte Stefan Ochs ("Wetterochs") mitteilt, macht sich Mittwoch (22. Juli 2026) und Donnerstag (23. Juli) ein Tiefdruckgebiet über der Ostsee bemerkbar, das für einen in Böen starken Nordwestwind in Franken sorgt. Die Temperaturen erreichen demnach maximal 24 Grad.

Wetter in Franken: Erst Sonne und bis zu 32 Grad - dann folgt kurzer Dämpfer

Zum Start in die zweite Wochenhälfte werde ein Zwischenhoch am Freitag (24. Juli) und Samstag (25. Juli)  für trockenes und freundliches Wetter mit viel Sonnenschein sorgen, heißt es. Die Temperaturen steigen dabei deutlich an: Am Freitag werden laut Deutschem Wetterdienst (DWD) bis zu 26 Grad erwartet, am Samstag sogar bis zu 32 Grad. Der "Wetterochs" prognostiziert eine Maximaltemperatur von 30 Grad.

Doch der Sonnenschein währt nur kurz. Am Sonntag (26. Juli) und Montag (27. Juli) soll ein skandinavisches Tief das Wetter in Franken bestimmen. Es sei wechselnd bewölkt und mit einzelnen Regenfällen und Gewittern zu rechnen, so der Experte. Die Details seien allerdings noch unklar. Am Sonntag seien auch Zwischenaufheiterungen möglich mit Temperaturen bis 28 Grad, während am Montag allerhöchstens 23 Grad erreicht würden.

Hitzewelle Ende Juli möglich - Wettermodelle zeigen bis zu 38 Grad

Im Laufe der nächsten Woche soll es dem Experten zufolge eine deutliche Erwärmung geben. Der aktuelle Lauf des AIFS-Modells zeige in der Zeit vom 31. Juli bis zum 3. August hohe Temperaturen von 37 bis 38 Grad, erklärt Ochs. Ausgelöst werde das von Kaltluft, die auf dem Atlantik zwischen den Azoren und Portugal nach Süden vorstoße. Im Gegenzug werde dadurch heiße Luft aus der Sahara nach Norden gelenkt. Die Tendenz zu hohen Temperaturen sei eindeutig da, aber das könne auch nur eine kurze Episode von ein bis zwei Tagen werden, erklärt der Experte.

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Vorschaubild: © Clara Margais/dpa