Dass es in Franken eine lebendige Bierkultur gibt, ist kein Geheimnis. Aber welche Biere gehören zu den absoluten Lieblingen? Wir haben unsere Leser aus ganz Franken nach ihren Geheimtipps gefragt.
Wir haben unsere Community auf Facebook nach ihren ganz persönlichen Geheimtipps unter den fränkischen Bieren gefragt - innerhalb kürzester Zeit beteiligten sich außergewöhnlich viele Leser an der Umfrage und machten deutlich, wie lebendig und leidenschaftlich die fränkische Bierkultur gelebt wird.
Aus der Fülle an Empfehlungen ist eine Top 10 Liste entstanden. Sie vereint charakterstarke Biere aus ganz Franken und spiegelt die Vielfalt einer Region wider, die seit Jahrhunderten für ihre Braukunst geschätzt wird. Neben den Platzierungen finden sich kompakte Informationen zu den jeweiligen Brauereien sowie Kontaktdaten für alle, die den Geheimtipps persönlich nachgehen möchten. Darüber hinaus lohnt sich ein Blick auf weitere Leserumfragen, in denen wir sowohl das beste Kellerbier Frankens, das beste Weizenbier Frankens als auch das beste alkoholfreie Bier Frankens gekürt haben.
Platz 10: Schroll Bräu Landbier
Platz 10 unserer Leser-Geheimtipps belegt die Brauerei Schroll mit ihrem Schroll Bräu Landbier aus Nankendorf, einem Ortsteil der Stadt Waischenfeld im oberfränkischen Landkreis Bayreuth. Der seit 1848 bestehende Familienbetrieb verbindet die Brauerei mit der Gastwirtschaft Zum Weißen Lamm und steht damit in der langen Tradition fränkischer Wirtshausbrauer.
Gebraut werden klassische Sorten wie Landbier Original, bärenstarker Bock, unfiltriert-naturbelassenes Weizen oder hopfig-modernes Helles, die laut Website in handwerklicher Weise hergestellt werden. Die Geschichte des Hauses ist geprägt von familiärer Kontinuität und regionaler Verwurzelung in der Fränkischen Schweiz.
Platz 9 unserer Leser-Geheimtipps nimmt die Stadtbrauerei Spalt mit ihrem Spalter Bier aus Spalt im mittelfränkischen Landkreis Roth ein. Die kommunale Brauerei gehört allen rund 5 000 Bürgern der Stadt und braut seit vielen Jahrzehnten mitten im historischen Hopfenanbaugebiet nach eigener Tradition und mit dem regionalen Spalter Aromahopfen.
Die Geschichte der Brauerei ist eng verwoben mit der jahrhundertealten regionalen Hopfenkultur, die schon im 14. Jahrhundert Belege findet und den Spalter Aromahopfen weltbekannt machte. Nach Angaben der Betreiber werden zahlreiche Biersorten produziert, vom klassischen Vollbier über Pils bis zu dunklen und leichten Varianten. Dabei prägen vor allem lokales Malz, Quellwasser und der regionale Hopfen den Geschmack.
Platz 8 unserer Leser-Geheimtipps belegt die Brauerei Zehendner mit ihrem Mönchsambacher Lagerbier aus Mönchsambach, einem Ortsteil der Gemeinde Burgebrach im oberfränkischen Landkreis Bamberg. Die Mönchsambacher Brauerei besteht seit 1808 und befindet sich seit 1938 im Familienbesitz.
Ganzjährig werden klassisch fränkische Biere wie Export, ungespundetes Lagerbier und Hefeweizen gebraut, ergänzt durch saisonale Spezialitäten wie Maibock und Weihnachtsbock, welche erst kürzlich zu den besten Bockbieren Frankens gekürt wurden. Die Sorten sind im näheren Umkreis in verschiedenen Gaststätten erhältlich oder können direkt bei der Brauerei gekauft werden.
Platz 7 unserer Leser-Geheimtipps nimmt die Brauerei Ott mit ihrem Export ein. Die Brauerei aus Oberleinleiter, ein Gemeindeteil des Marktes Heiligenstadt im oberfränkischen Landkreis Bamberg befindet sich seit 1671 in Familienbesitz. Zu den ganzjährigen Sorten zählen unter anderem Helles, Vollbier und dunkle Spezialitäten.
Die Historie der Brauerei ist eng mit der regionalen Braukultur verwoben, was sich auch in ihrem traditionellen Brauhaus und der angeschlossenen Gaststätte widerspiegelt. Laut Darstellung werden die Biere mit regionalen Rohstoffen gebraut und im eigenen Ausschank gepflegt ausgeschenkt.
Kontaktdaten:
Adresse: Brauerei Gasthof Ott, Oberleinleiter 6, 91332 Heiligenstadt i. OFr.
Platz 6 unserer Leser-Geheimtipps geht an das Schederndorfer Landbier aus der Brauerei Konrad Will in Schederndorf, einem Ortsteil der Gemeinde Stadelhofen im oberfränkischen Landkreis Bamberg. Auf der Website der Brauerei-Wirtschaft wird das bernsteinfarbene, unfiltrierte Landbier als eine der frisch vom Fass servierten Klassiker vorgestellt, der unfiltriert hergestellt wird.
Laut eigener Darstellung können Besucher in der urigen Gastwirtschaft und im Biergarten mehrere Biervarianten frisch vom Fass trinken. Darüber hinaus wird zwischen Allerheiligen und Heilig-Drei-König ebenso der kräftige Landbock angeboten.
Adresse: Brauerei Konrad Will, Schederndorf 19, 96187 Stadelhofen
Über den Sprung in die Top 5 darf sich das Loffelder Dunkel der Staffelberg-Bräu aus Loffeld freuen, einem gemeindeteil von Bad Staffelstein im oberfränkischen Landkreis Lichtenfels. Laut der Produktseite der Brauerei ist das Loffelder Dunkel ein vollmundiges Bier mit dunkelroter Farbe. Die Brauerei besteht seit 1856 als familiengeführter Betrieb und wird heute in der sechsten Generation weitergeführt.
Neben dem dunklen Vollbier führt das Staffelberg-Bräu laut eigener Übersicht eine breit gefächerte Produktpalette, darunter Märzen, Helles, Pils, Weißbier und verschiedene saisonale Biere. Auf der Website betont die Brauerei ihre Verwurzelung in der fränkischen Biertradition und die handwerkliche Herstellung der Biere, die in der lokalen Gastwirtschaft ebenso gepflegt wird wie beim Verkauf vor Ort.
Kontaktdaten:
Adresse: Staffelberg-Bräu, Mühlteich 7, 96231 Bad Staffelstein
Platz 4 unserer Leser-Geheimtipps belegt die Brauerei Heckel mit ihrem Heckel-Bier aus Waischenfeld im Landkreis Bayreuth in Oberfranken. Die kleine, urige Brauerei wird seit 1981 im eigenen Brauhaus betrieben. Dort wird das das helle, ungefilterte Heckel-Bier nach einem seit Jahrzehnten bewährten Rezept gebraut.
Das Bier wird ausschließlich im eigenen Schankbetrieb ausgeschenkt oder direkt zum Mitnehmen abgefüllt, während Gäste ihre eigene Brotzeit mitbringen dürfen und der Charakter des Hauses offen Einblick in fränkische Braukultur gewährt.
Auf Platz 3 ist das Huppendorfer Vollbier aus der Brauerei Grasser in Huppendorf gelandet, ein Gemeindeteil der Gemeinde Königsfeld im oberfränkischen Landkreis Bamberg. Laut eigener Darstellung auf der Website ist die Brauerei ein familiengeführter, traditioneller Betrieb, der klassische fränkische Biere wie Vollbier, Weizen, Zwickel und dunkles Bier vertreibt.
Auf ihrer Webseite gibt das Unternehmen einen Einblick in seine starke Verbindung zur fränkischen Biertradition. Dabei zeigt es eine bunte Auswahl an Bieren auf, von den gewohnten Klassikern bis hin zu besonderen saisonalen Schmankerln wie dem Winterweizen.
Silber geht an das Dunkle Krug Lager von Krug Bräu aus Breitenlesau, einem Ortsteil von Waischenfeld im Landkreis Bayreuth in Oberfranken. Die seit 1834 bestehende Familienbrauerei wird in mehreren Generationen geführt und braut neben dem Dunklen Lagerbier auch weitere Sorten. Ergänzt wird das Angebot unter anderem durch das sogenannte Gaas Seidla als Biermischgetränk aus Lagerbier, Cola und Kirschdessertwein sowie durch das Bernstein Radler.
Darüber hinaus wurde die Brauerei zur Solarbrauerei ausgezeichnet und weist auf ihrer Website darauf hin, dass sie Sonnenenergie für den Brauprozess nutzt. Zugleich betont das Haus die enge Verbindung von Brauerei und eigenem Brauereigasthof sowie seine Verwurzelung in der Fränkischen Schweiz.
Kontaktdaten:
Adresse: Krug Bräu, Breitenlesau 1, 91344 Waischenfeld
Sieger unserer Leser-Geheimtipps ist das Vierzehnheiligener Nothelfer Trunk der Brauerei Trunk aus dem Bad Staffelsteiner Stadtteil Vierzehnheiligen im oberfränkischen Landkreis Lichtenfels. Auf der Website wird das dunkle Exportbier als filtriertes, kastanienbraunes Getränk mit rötlichem Glanz und cremefarbenem Schaum beschrieben, dessen Geschmack von Malz, Getreide und Brot über Röstnoten bis hin zu Schokolade, Espresso und einer deutlichen Bittere im Abgang reichen soll.
Darüber hinaus zeigt die Übersicht der Brauerei eine breite Auswahl an ganzjährigen und saisonalen Bieren, darunter Pils, Lager, Bio Weisse sowie verschiedene Bockbiere oder Festbiere. Die Brauerei verweist außerdem auf ihre regionale Verwurzelung und die Pflege traditioneller Brauverfahren.
Kontaktdaten:
Adresse: Brauerei Trunk, Vierzehnheiligen 3, 96231 Bad Staffelstein
Hinweis: Die Liste basiert auf den subjektiven Erfahrungen unserer Leser - sie erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder Objektivität.
Dieser Artikel enthält Angebote und wie wir künstliche Intelligenz einsetzen
Hinweis: In der Redaktion sind wir immer auf der Suche nach tollen Angeboten und nützlichen Produkten für unsere Leser - nach Dingen, die uns selbst begeistern und Schnäppchen, die zu gut sind, um sie links liegenzulassen. Es handelt sich bei den in diesem Artikel bereitgestellten und mit einem Piktogramm beziehungsweise einem Einkaufswagen-Symbol, einem Ticket-Symbol, einem Hotel-/Reise-Symbol oder Sternchen gekennzeichneten Links um sogenannte Affiliate-Links/Werbelinks. Wenn du auf einen dieser Links klickst bzw. darüber einkaufst, bekommen wir eine Provision vom Händler, Anbieter oder Dienstleister. Für dich ändert sich dadurch nichts am Preis. Unsere redaktionelle Berichterstattung ist grundsätzlich unabhängig vom Bestehen oder der Höhe einer Provision.
Ein Redakteur hat diesen Artikel unter Verwendung eines KI-Sprachmodells verfasst und/oder optimiert. Sämtliche Informationen wurden sorgfältig geprüft.Erfahre hier mehr über unsere KI-Richtlinien.
Aufgrund der regionalen Verbreitung des Blattes ist es Anhängsel wie der Saale-Zeitung beziehungsweise den Lesern außerhalb des Großraum Bamberg nicht möglich, entsprechend für regionale Produkte, die aus ihrer Sichtweise den genannten überlegen sein könnten, zu stimmen. Von daher sind diese Umfragen eigentlich genauso wenig interessant wie manche Leserbriefe, oder Schwerpunktberichte aus diesem Gebieten. Franken ist deutlich größer und besitzt eine deutlich größere Vielfalt. Ich würde es begrüßen, wenn der fränkische Tag auch mal über den Tellerrand hinaus schauen würde.
Der Kommentar wurde gesperrt.
Aufgrund der regionalen Verbreitung des Blattes ist es Anhängsel wie der Saale-Zeitung beziehungsweise den Lesern außerhalb des Großraum Bamberg nicht möglich, entsprechend für regionale Produkte, die aus ihrer Sichtweise den genannten überlegen sein könnten, zu stimmen. Von daher sind diese Umfragen eigentlich genauso wenig interessant wie manche Leserbriefe, oder Schwerpunktberichte aus diesem Gebieten. Franken ist deutlich größer und besitzt eine deutlich größere Vielfalt.
Ich würde es begrüßen, wenn der fränkische Tag auch mal über den Tellerrand hinaus schauen würde.