Parken in fränkischen Innenstädten, das ist vielerorts eine frustrierende Angelegenheit. Unsere Leser berichten, wo die Lage besonders angespannt ist.
Wer mit dem Auto in fränkische Innenstädte fährt, kennt das Problem: Die Suche nach einem freien Parkplatz kann Zeit und Nerven kosten. Gerade zu Stoßzeiten, an Wochenenden oder bei Veranstaltungen sind viele Parkhäuser und öffentliche Parkplätze schnell belegt. Hinzu kommen steigende Parkgebühren und eine Verkehrspolitik, die in vielen Städten auf eine Reduzierung des Autoverkehrs in den Innenstädten setzt.
Wir wollten wissen, in welchen fränkischen Städten die Parkplatzsituation besonders angespannt ist, und haben unsere Leser auf Facebook um ihre Einschätzung gebeten. Die zahlreichen Rückmeldungen zeichneten ein klares Bild. Wer das Thema Parken möglichst entspannt angehen möchte, findet im folgenden Ratgeber-Artikel womöglich hilfreiche Tipps zur Stellplatzsuche. Wer lieber mit der Bahn unterwegs ist, findet in Franken einige besonders sehenswerte Haltepunkte. Wir haben unsere Leser gefragt, welche Bahnhöfe in der Region sie am schönsten finden.
Platz 5: Nürnberg
Die größte Stadt Frankens landet auf Platz 5 unserer Parkplatz-Negativ-Rankings. Nürnberg, kreisfreie Stadt im Regierungsbezirk Mittelfranken, zählt mit mehr als 500.000 Einwohnern zu den wirtschaftlichen und kulturellen Zentren der Region. Hier kommt es vor allem dort zu angespannten Parksituationen, wo laut Informationen der städtischen Verkehrsplanung Pendler-, Einkaufs- und Freizeitverkehr auf begrenzten öffentlichen und privaten Parkraum trifft.
Hinzu kommt, dass in dicht bebauten Vierteln mit hoher Nutzungsvielfalt und mangelnden privaten Stellflächen ein erheblicher allgemeiner Parkdruck entsteht. Besonders in den dicht besiedelten Wohnvierteln gestalte sich die Parkplatzsuche schwierig. In der Südstadt und in der Nähe von U-Bahn-Stationen ist die Situation ab den Abendstunden besonders angespannt. Dafür sorgen ebenso Dauerbaustellen und Außengastronomie, die den ohnehin knappen Parkraum zusätzlich einschränken.
Rang 4 belegt die Universitätsstadt Erlangen. Die kreisfreie Stadt in Mittelfranken ist Sitz der Friedrich-Alexander-Universität und zieht täglich zahlreiche Pendler und Studierende an. Das führt zu einer hohen Nachfrage nach Parkplätzen in der Innenstadt.
Viele Leser empfinden die Parkgebühren in Erlangen als zu hoch, wobei besonders der Großparkplatz außerhalb der Innenstadt kritisiert wird. Hinzu kommt, dass an Schulen und Kindergärten gerade zu den Stoßzeiten verstärkt Strafzettel verteilt werden, was die angespannte Wahrnehmung der Parksituation zusätzlich verschärft.
Die Kleeblattstadt Fürth im Regierungsbezirk Mittelfranken landet auf Platz 3. Laut der offiziellen Website der Stadt Fürth gibt es insbesondere im Innenstadtbereich eingeschränkte Parkmöglichkeiten für Anwohnende. Durch die Erschließung spezieller Bewohnerparkgebiete soll den Bewohnern das Parken erleichtert werden.
Besonders in der Südstadt und im Innenstadtbereich ist die Parkplatzsuche für Anwohner oft schwierig. Viele Autofahrer beklagen zudem die Preise in den Parkhäusern. Die Stadt hat verschiedene Bewohnerparkzonen eingerichtet, um die Situation zu entschärfen.
Die Stadt Fürth ist bemüht, die Informationen zur Parksituation auf ihrer Website laufend aktuell zu halten, während Besucher bei der Parkplatzsuche auf mehrere Parkhäuser in der Innenstadt ausweichen können. Welche günstigen und zentralen Parkmöglichkeiten es in Fürth noch gibt, zeigt ein Überblick zu Parkhäusern und Stellplätzen in der Stadt.
Platz 2: Würzburg
Das unterfränkische Würzburg belegt Platz 2 in unserem Negativ-Ranking in Sachen Parkplatzsuche. Laut offizieller Website stehen in der Würzburger Innenstadt rund 3500 Stellplätze in 14 Parkhäusern und auf Parkplätzen zur Verfügung. Ein Parkleitsystem weist Autofahrenden dabei den kürzesten Weg zu freien Stellplätzen.
Dennoch empfinden viele die Parkplatzsituation als angespannt. Wer in der Stadt wohnt, kennt die abendliche Suche nach dem letzten freien Stellplatz. Gerade an Wochenenden und bei Veranstaltungen sind die Parkhäuser schnell belegt.
Die Stadt Würzburg informiert Anwohner und Gäste über die aktuelle Belegung der Parkplätze. Das Parkleitsystem zeigt nicht nur den kürzesten Weg, sondern auch die augenblickliche Zahl freier Stellplätze an.
Platz 1: Bamberg
Die UNESCO-Welterbestadt Bamberg im Regierungsbezirk Oberfranken führt das Ranking an. Laut den Stadtwerken Bamberg stehen rund um die historische Altstadt zahlreiche Parkhäuser und Parkplätze in zentraler Lage zur Verfügung. Die engen Gassen der Altstadt bieten dagegn kaum Stellflächen.
Wer stressfrei und umweltfreundlich unterwegs sein möchte, kann auf die modernen Park-and-Ride-Plätze in Autobahnnähe oder am Bahnhof ausweichen und bequem mit Bus oder Bahn weiterfahren. Dennoch empfinden viele Besucher und Anwohner die Parkplatzsituation als schwierig und die Gebühren als hoch.
Die Stadtwerke Bamberg informieren auf ihrer offiziellen Website über alle Parkmöglichkeiten. Dort finden Besucher auch Hinweise zu E-Ladestationen in allen Parkhäusern sowie zu Stellplätzen für Reisemobile und Fahrräder.
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Einfach mal P+R nutzen. Sperrige Sachen kauft ihr doch sowieso im Internet und vor den Toren der Stadt. Und beim nächsten Autokauf vielleicht nicht wieder einen SUV sondern einen normalen Wagen kaufen. Dann muss man auch nicht über die hohen Spritkosten jammern.
Normalbürger
Was waren das für Zeiten, als die Königstraße noch in beide Richtungen befahrbar war, oder vom Kaulberg runter über die Schranne und durch das Brückenrathaus, gerade aus weiter über den Grünen Markt und den Maxplatz vor zur Kapuzinerstraße, wie herrlich das doch war. Am Domplatz parkte man ganz normal das Auto für einen gepflegten Besuch des Sandgebietes, auch die Lange Straße hatte zwei Fahrspuren, der Laubanger war noch Ackerland, keine einzige Autobahn in der Nähe der Stadt, und dann kam pünktlich zur 1000-Jahr-Feier der Stadt der Einbahnring und die Fußgängerzone mit dem legendären Röhrenbrunnen. Und jetzt möchten die Bamberger am liebsten unter sich bleiben, bloß keine Autos in die Innenstadt mehr rein lassen. Ich würde vorschlagen, baut noch 2 weitere Park&Ride-Plätze, die beiden bestehenden sind bisschen mickrig ausgelegt, die Parkhäuser und Tiefgaragen für kleine Geldbeutel heftig teuer. Klar, das ist noch viel zu wenig für einige hochnäsige Bamberger, am besten pro Stunde 5 EUR, damit die Bäuerla gar nicht erst auf die Idee kommen, sich ins noble Bamberg zu begeben.
Die Idee von Bamberger1961 finde ich brillant, die Bewohner der Altstadt parken ihre Elektroautos außerhalb und die Kunden können die innerstädtischen Parkflächen für Einkäufe und Arztbesuche nutzen, zu humanen Parkgebühren. Andererseits, vielleicht kann man ja die fehlenden Elektro-Ladesäulen, wie sie unser Joe so sehr vermisst, ja am Domplatz aufstellen, dort wäre Platz genug für 20 davon, Ich glaube wirklich, in Bamberg hat man den Schlag immer noch nicht hören wollen, weder im Rathaus noch bei den Bewohnern. Leere Stadt kommt einer toten Stadt gleich, denn wer will denn in die Stadt fahren, wenn die Geschäfte alle bankrott gegangen sind ? Dann verziehen sich auch die Ärzte aus der Stadt, raus aufs Land, mir wärs sogar recht.
JJS
Das Parken ist noch viel zu günstig. Ein Negativbeispiel ist Schwabach. Dort kann Hinz und Kunz, vor allem die Mini- Poser auf und ab fahren und den kleinen Stadtkern mit Lärm fluten oder andere, die Hin- und Herfahren um einen Parkplatz zu ergattern. Meine Heimatstadt in Hessen hat schon 1972 einen Riegel vorgeschoben und den Innenstadt Kern autofrei gemacht.
Joe-Bamberg
ich persönlich finde diesen 1. Platz eigentlich ganz gut 😉 Dafür sind immer noch (zu) viele Menschen von Auswärts mit dem Auto in der Innenstadt/Altstadt unterwegs 😫
Bamberger1961
@GoodFell- Man könnte es auch anders lösen: Anwohner parken am Stadtrand, und die Innenstadt bleibt frei für Besucher und Geschäfte. Wer in der Altstadt wohnt, braucht sein Auto dort nicht jeden Tag. Wer zum Einkaufen kommt, braucht aber einen Platz in der Nähe. So würde die Innenstadt wieder belebt, die Geschäfte hätten mehr Kundschaft, und Besucher müssten nicht lange suchen oder teuer zahlen. Das wäre ein fairer Ausgleich für alle.
Einfach mal P+R nutzen. Sperrige Sachen kauft ihr doch sowieso im Internet und vor den Toren der Stadt.
Und beim nächsten Autokauf vielleicht nicht wieder einen SUV sondern einen normalen
Wagen kaufen. Dann muss man auch nicht über die hohen Spritkosten jammern.
Was waren das für Zeiten, als die Königstraße noch in beide Richtungen befahrbar war, oder vom Kaulberg runter über die Schranne und durch das Brückenrathaus, gerade aus weiter über den Grünen Markt und den Maxplatz vor zur Kapuzinerstraße, wie herrlich das doch war. Am Domplatz parkte man ganz normal das Auto für einen gepflegten Besuch des Sandgebietes, auch die Lange Straße hatte zwei Fahrspuren, der Laubanger war noch Ackerland, keine einzige Autobahn in der Nähe der Stadt, und dann kam pünktlich zur 1000-Jahr-Feier der Stadt der Einbahnring und die Fußgängerzone mit dem legendären Röhrenbrunnen.
Und jetzt möchten die Bamberger am liebsten unter sich bleiben, bloß keine Autos in die Innenstadt mehr rein lassen. Ich würde vorschlagen, baut noch 2 weitere Park&Ride-Plätze, die beiden bestehenden sind bisschen mickrig ausgelegt, die Parkhäuser und Tiefgaragen für kleine Geldbeutel heftig teuer. Klar, das ist noch viel zu wenig für einige hochnäsige Bamberger, am besten pro Stunde 5 EUR, damit die Bäuerla gar nicht erst auf die Idee kommen, sich ins noble Bamberg zu begeben.
Die Idee von Bamberger1961 finde ich brillant, die Bewohner der Altstadt parken ihre Elektroautos außerhalb und die Kunden können die innerstädtischen Parkflächen für Einkäufe und Arztbesuche nutzen, zu humanen Parkgebühren. Andererseits, vielleicht kann man ja die fehlenden Elektro-Ladesäulen, wie sie unser Joe so sehr vermisst, ja am Domplatz aufstellen, dort wäre Platz genug für 20 davon,
Ich glaube wirklich, in Bamberg hat man den Schlag immer noch nicht hören wollen, weder im Rathaus noch bei den Bewohnern. Leere Stadt kommt einer toten Stadt gleich, denn wer will denn in die Stadt fahren, wenn die Geschäfte alle bankrott gegangen sind ? Dann verziehen sich auch die Ärzte aus der Stadt, raus aufs Land, mir wärs sogar recht.
Das Parken ist noch viel zu günstig. Ein Negativbeispiel ist Schwabach. Dort kann Hinz und Kunz, vor allem die Mini- Poser auf und ab fahren und den kleinen Stadtkern mit Lärm fluten oder andere, die Hin- und Herfahren um einen Parkplatz zu ergattern. Meine Heimatstadt in Hessen hat schon 1972 einen Riegel vorgeschoben und den Innenstadt Kern autofrei gemacht.
ich persönlich finde diesen 1. Platz eigentlich ganz gut 😉
Dafür sind immer noch (zu) viele Menschen von Auswärts mit dem Auto in der Innenstadt/Altstadt unterwegs 😫
@GoodFell- Man könnte es auch anders lösen: Anwohner parken am Stadtrand, und die Innenstadt bleibt frei für Besucher und Geschäfte. Wer in der Altstadt wohnt, braucht sein Auto dort nicht jeden Tag. Wer zum Einkaufen kommt, braucht aber einen Platz in der Nähe.
So würde die Innenstadt wieder belebt, die Geschäfte hätten mehr Kundschaft, und Besucher müssten nicht lange suchen oder teuer zahlen. Das wäre ein fairer Ausgleich für alle.