Viele Eltern haben gemeinsam mit ihren Kindern die Gelegenheit wahrgenommen, sich beim Tag der offenen Tür in der Musikschule Ebermannstadt über deren Angebot zu informieren. Ob Klavier, Euphonium, Geige, Schlagzeug, Gitarre oder doch die klassische Querflöte - jeder Besucher konnte das Instrument seiner Wahl in die Hand nehmen und mit der gebotenen Vorsicht ausprobieren.
Bereits für die Kleinsten ab 18 Monate bieten der Leiter der Musikschule, Wojciech Grabietz, und seine Musikpädagogen den sogenannten Musikgarten an. Die versprechen sich und den Eltern davon, dass die Kleinkinder einen spielerischen Zugang zur Welt der Musik bekommen. Für die schon etwas älteren Kinder geht es in der Musikschule dann mit der musikalische Früherziehung weiter. Das bedeutet Singen, Tanzen, Theaterspielen. Weiter geht es mit den verschiedenen Instrumental- und Vokalfächern.
Am Ende steht im besten Fall die Mitgliedschaft in Ensembles wie dem Kammermusikkreis, der Schulband oder gar dem Musikschulorchester zu münden.

30 Lehre und 605 Schüler

Beim Eröffnungskonzert beim Tag der offenen Tür stellten unter anderem die Schulband mit den Lehrern Roland Duckarm und Alexander Spengler, das Streicher-Duo von Leal Rojas und das Querflötenensemble mit Melanie Scheuer ihr Können unter Beweis. Das gelang anschließend auch dem Gitarrenquartett von Thomas Lipport oder auch der Lehrerband.
Unterm Strich bietet die Musikschule Ebermannstadt den derzeit, von 30 Musiklehrern betreuten, 605 Schülern eine Strukturausbildung gemäß dem Verband deutscher Musikschulen. Zudem arbeitet die Musikschule eng mit Kindertageseinrichtungen, allgemein bildenden Schulen, mit Musikvereinen zusammen. Und sogar Seniorenheim gehören zu ihren Partnern.