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Forchheim
Corona-Pandemie

Lehrer und Schüler infiziert: Realschule in Franken unterzieht sich Corona-Massentest

An einer mobilen Teststation wurden die Schüler und Lehrer der Realschule Ebermannstadt auf das Coronavirus getestet. Mittlerweile liegen die Testergebnisse vor.
 
Corona-Test
Rund 600 Personen - Schüler, Lehrer und das Personal der Ebermannstadter Realschule - wurden am vergangenen Donnerstag (29. Oktober) am Kellerwald-Festparkplatz in Forchheim getestet. Nun stehen die Ergebnisse fest. Foto: Moritz Frankenberg/dpa

 "Wir haben endlich alle Ergebnisse", sagt Kathrin Schürr, Pressesprecherin am Landratsamt Forchheim. Insgesamt seien 600 Tests gemacht worden, sagt Schürr. Alle Schüler und Lehrer der Realschule Ebermannstadt mussten sich bei einem Massentest auf das Coronavirus testen lassen.

13 Schüler und fünf Lehrer sind positiv auf das Coronavirus getestet, sagt Schürr. Alle Infizierten und Kontaktpersonen, die sich nach Aufforderung des Gesundheitsamtes 14 Tage in Quarantäne begeben müssen, werden nun nach fünf bis sieben Tagen noch einmal getestet. Dafür werde vielleicht wieder eine mobile Teststation am Kellerwald-Festparkplatz aufgestellt, sagt Schürr.

Komplette Schule unterzieht sich Massentest: Ergebnisse liegen vor

Rund 600 Personen wurden am vergangenen Donnerstag an einer mobilen Corona-Teststation am Kellerwald-Festparkplatz auf das Virus getestet, teilte das Landratsamt auf FT-Nachfrage mit (wir berichteten). Die Autos stauten sich deshalb rund um den Festparkplatz am Kellerwald, zwischen Unterer Kellerstraße und Lichteneiche.

Bei den Getesteten handelte es sich um die Schüler, Lehrer und das gesamte Personal der Realschule Ebermannstadt.

Die musste bereits zwei Tage vor Ferienbeginn, also schon am vergangenen Donnerstag (29. Oktober), schließen, weil sich dort zwei Lehrer mit dem Coronavirus infiziert hatten.

Mobile Teststation für Corona-Massentest 

Weil alle Schüler und das gesamte Schulpersonal als Kontaktpersonen ersten Grades gelten, mussten sie sich testen lassen. Eltern, die als Kontaktperson zweiten Grades gelten, konnten sich freiwillig testen lassen, erklärte Schürr vergangene Woche auf FT-Nachfrage.

Für den Massentest wurde am vergangenen Mittwoch in Zusammenarbeit mit dem BRK-Kreisverband Forchheim eine mobile Teststation am Festplatz aufgebaut. Auf den Standort habe man sich in Abstimmung mit der Forchheimer Stadtverwaltung und dem Ordnungsamt geeinigt.

Die Ende März eingerichtete Abstrichstelle neben der Herder-Halle in der Ruhalmstraße sei dafür nicht in Betracht gekommen, sagt Schürr: "Man hätte sonst die Kapazität der Teststelle in der Ruhalmstraße gesprengt."