So knapp wie in diesem Jahr war es bei der Landtagswahl noch nie. Aktuelle Umfragen besagen, dass bis zu sieben Parteien die reelle Chance auf einen Einzug ins Parlament haben.

Doch wem das nicht an Spannung reicht, dem sei gesagt, auch für Forchheim selbst könnte sich viel tun. Je nach Wahlausgang haben fünf Kandidaten die Chance in den Landtag einzuziehen.

Wenn die CSU wie in den Jahren zuvor die Direktmandate in Oberfranken bekommt, dann wäre Michael Hofmann wieder im Parlament. Auch Thorsten Glauber (FW) und Sebastian Körber (FDP) haben als jeweilige Spitzenkandidaten für Oberfranken gute Chancen.

Und weil Grüne und AfD stark zugelegt haben, könnten auch Emmerich Huber (Grüne) und Dominik Pflaum (AfD) über die Liste in den Landtag kommen.

Doch das bayerische Wahlsystem ist kompliziert. Welche Konstellationen es geben müsste, damit die jeweiligen Kandidaten einziehen, lesen Sie hier im inFrankenPlus-Artikeloder in der Samstagsausgabe des Fränkischen Tags Forchheim.

Kommentar von Jennifer Hauser

"Tatsächlich ist es mir egal, wo Sie Ihr Kreuz machen. Wichtig ist nur, dass Sie es machen.

Der Artikel zeigt auf, dass vieles möglich ist, deshalb ist es umso wichtiger, dass Sie Ihre Stimme abgeben. Denn nur wenn die Wähler auch alle ihre Stimmen abgeben, wird das Meinungsbild der Bevölkerung auch realistisch gespiegelt.

Daher mein Appell: Gehen Sie wählen, machen Sie das Kreuz dort, wo es Ihnen beliebt und fiebern Sie mit. Denn diese Wahl könnte vieles verändern.

Und vielleicht kann der Landkreis Forchheim bei dieser Wahl auch die Wahlbeteiligung von 68,8 Prozent von 2013 toppen. Das wäre doch einen Versuch wert, oder?"