Zwei Tage noch. Zwei Tage noch, dann wird Johannes Saffer zum Priester geweiht. Viele Gläubige aus seiner Heimatgemeinde Wimmelbach werden in Bamberg dabei sein, wenn am Samstag um 9 Uhr im Hohen Dom Saffers großer Moment kommt. Es sind sogar Busse organisiert worden, damit die Gläubigen aus der Seelsorgeeinheit Hausen-Heroldsbach nach Bamberg kommen.

Im Anschluss an den Pontifikal-Gottesdienst haben die Gläubigen in der Dompropstei bei einer Agape die Möglichkeit, den eben geweihten Priestern zu begegnen Zwischen 14 Uhr und 16:30 Uhr besteht im Priesterseminar sogar die Möglichkeit zum Einzelprimizsegen.

Saffer, der 1985 in Forchheim zur Welt gekommen ist, kann es jetzt kaum mehr erwarten. Zu lange hat er sich schon auf diesen ganz besonderen Tag vorbereitet: "Die Vorfreude steigt immer mehr.
Ich freue mich auf diese Tage, die Gottesdienste und Begegnungen mit den vielen Menschen." Saffer ist dankbar dafür, dass die Menschen in seiner Heimat großen Anteil an seiner Priesterweihe nehmen. "Ich gehe voll Vertrauen, Hoffnung und Freude diesen Weg", sagt Saffer.

Es hieße zu übertreiben, dass Saffer schon immer Priester werden wollte. Aber schon als Kind war er als Ministrant in seine Wimmelbacher Heimatpfarrei eingebunden. Später war er dort auch als Lektor und Organist tätig. Aus all dem entstand nach und nach der Wunsch, Priester zu werden. Nach dem Abitur arbeitete Saffer als Zivil-dienstleistender beim Cartiasverband Forchheim. 2005 zog er ins Priesterseminar nach Bamberg und begann dort sein Theologiestudium.

Die Eltern sind eine große Hilfe

Im Jahr 2011 hat er sein Studium beendet und wurde im Pastoralkurs aufgenommen, wo er in den Pfarreien in Hallstadt und Dörfleins gewirkt hat. Nach einem Jahr im Pastoralkurs wurde Saffer zum Diakon geweiht.

In den vergangenen Wochen und Monaten musste der angehende Priester viel für seinen Weiheakt und die Primiz vorbereiten. Bei der Primiz handelt es sich um den ersten Gottesdienst, den ein Priester in seiner Heimatkirche feiert.

Saffers Eltern Doris und Gerd haben ihn bei diesen Bemühungen nach Kräften unterstützt. Und auch auf die Hilfe vieler anderer Wimmelbacher konnte Johannes Saffer zählen. In der letzten Woche vor seiner Priesterweihe ist Johannes Saffer mit seinen zwei Kurskollegen, die wie er am Samstag zu Priestern geweiht werden, noch auf Exerzitien gewesen.

Dort hat auch Saffer nochmals Kraft gefasst: "In Schweigen, was nach den ganzen Vorbereitungen auch einmal gut tut, und mit geistlichen Impulsen bereiten wir uns spirituell auf den großen Tag unserer Priesterweihe und unseren Dienst als Priester vor", erklärt er.