Bis auf Weiteres wird es in Hetzles und Honings keine flächendeckende "Tempo 30"-Zone geben. Stattdessen hat sich der Hetzleser Gemeinderat einstimmig dafür ausgesprochen, eine Geschwindigkeitsbegrenzung in der Hauptstraße und der Honingser Straße zu erwägen. Die Verwaltug soll nun die nötigen Vorbereitungen dafür treffen.
Zuvor hatte es Überlegungen gegeben, ganz Hetzles und Honings in eine "Tempo 30"-Zone" zu verwandeln. Allerdings hielt diese Idee nicht einmal die Polizeiinspektion Forchheim für sinnvoll. Und auch die Mehrheit des Gemeinderats hatte Bedenken wegen der dann nötig werdenden flächendeckenden "Rechts-vor-Links"-Regelung im Ortsgebiet. Johann Förtsch (BHH) fürchtete bei einer durchgehenden "Tempo 30"-Zone negative Folgen für den Busverkehr. Denn jeder Bus müsste dann an jeder Straßeneinmündung in die Hauptstraße wegen des eventuell von rechts kommenden Verkehrs bremsen.


Acht Hundeklos für 2532 Euro

Außerdem ging Förtsch davon aus, dass im Fall einer "Tempo 30"-Zone die Abgasbelastung für die Anlieger steigen würde.
Deshalb könnte die Gemeinde in den beiden meist befahrenen Durchgangsstraßen zwar durchaus ein "Tempo 30"-Zone einführen. Auf eine durchgehende "Rechts-vor-Links"-Regelung sollte die Gemeinde aber dennoch verzichten. Auch über die bei der Bürgerversammlung geforderte Errichtung eines Verkehrsspiegels an der Einmündung der Straße "Am Hohen Rain" in die Neunkirchner Straße wollte das Gremium an diesem Abend noch nicht entscheiden. Zuvor soll die Forchheimer Polizei erst beurteilen, ob die bestehende Verkehrsituation einen Spiegel überhaupt nötig mache.

Zu einem Beschluss kam der Gemeinderat dagegen in Sachen Hundekot: Für 2532 Euro wird die Gemeinde acht Hundetoiletten anschaffen. Erst einmal zurückgestellt wurde dagegen die Frage, wie die Gemeinde mit dem Zuschussantrag des evangelischen Pfarramts in Neunkirchen umgehen soll. Es geht dabei um den dortigen Neubau des Pfarramts.
Zunächst möchte der Gemeinderat wissen, wie viel Geld er für die Renovierung der katholischen Pfarrhäusern in Hetzles und Dormitz bezahlt hat.