Gute Laune bei angenehmen Spätsommer-Temperaturen am Freitagmittag: Forchheims Stadt- und Politikelite war geladen, um mit der Sontowski-und-Partner-Gruppe die Grundsteinlegung für das Brauhaus zu feiern.
Das Projekt Brauhaus ist bereits das dritte, das die Erlanger Gruppe in Forchheim realisiert. In den nächsten 18 Monaten soll auch das Wohn- und Gewerbegebäude fertig werden. Für das Frühjahr ist Richtfest geplant.

Eine Bildergalerie von der Grundsteinlegung finden Sie hier.

Das "Wohnzimmer der Stadt" solle neues Leben ins Quartier bringen, sagte Matthias Hubert, Teil der Geschäftsleitung bei Sontowski und Partner, in seiner Begrüßung. Forchheim werde vielleicht aus Hamburger oder Berliner Sicht als Stadt in B-Lage gesehen. Für sein Unternehmen sei Forchheim jedoch eine "Potenzialstadt". "Wir freuen uns, dass wir ein unbewohntes und brachliegendes Quartier zum Leben erwecken können", betonte der Geschäftsführer und danke auch dem Alt-OB Franz Stumpf (WUO/CSU) für sein Engagement. Skeptiker hätten ihn immer angespornt, die Symbiose aus alt und neu entstehen zu lassen. Besonders wichtig sei es dem Unternehmen zudem, dass mit regionalen Bauunternehmen gearbeitet werden kann. Jede der neugeschaffenen Wohnungen entlaste den Wohnungsmarkt und somit sei sein Projekt "ein Meilenstein für unser Forchheim". Auch Oberbürgermeister Uwe Kirschstein (SPD), der mit Stumpf direkt von der Eröffnungsfeier neuen des BRK-Heims gekommen war, freute sich über den Baufortschritt und sprach seine Hoffnung für einen "gesunden und harmonischen Bauverlauf" aus.

Bevor es dann zum Imbiss ging, bekamen die Gäste noch die Möglichkeit, sich die Baustelle von oben anzuschauen: Die Firma Pöhner aus Bayreuth fuhr mit Interessierten in einer Gondel den Kran hoch. So konnte die Baustelle und fast ganz Forchheim überblickt werden.