Niemand anderes als die sogenannte "Königin unter den Instrumenten" stand im Mittelpunkt der 3. Orgelnacht in der Eggolsheimer Pfarrkirche. Damit verbunden war ein Jubiläum, steht die Goll-Orgel doch seit genau zehn Jahren in der St. Martinskirche.
Auf dem Programm standen sechs verschiedene Konzerte mit professionellen Organisten und Solisten. Jedes von ihnen dauerte eine halbe Stunde. Den Auftakt machte Markus Willinger, der an der Orgel Werke von Bach spielte. Zudem improvisierte er, was sich die Zuschauer in der Eggolsheimer Pfarrkirche von ihm gewünscht hatten.

Außergewöhnliches Duett

Das zweite Konzert gestalteten die klassische Gitarre von Gernot Hammrich und die Orgel von Karl-Heinz Böhm. Im dritten Konzert vereinten sich Tenor und Orgel: Matthias Kreißelmeier und Michal Kuch.

Nach der Pause konnten sich die Zuschauer am Dialog zwischen Florian Zehs Trompete und der Orgel Georg Schäffners erfreuen.

Besonders außergewöhnlich war das vorletzte Konzert. Darin bewiesen Martin Spörl und Stephanie Spörl, dass eine E-Gitarre und eine Orgel auf der Bühne tatsächlich harmonisieren können.
Beim letzten Konzert der 3. Eggolsheimer Orgelnacht füllten dann Chor, Solisten und die Orgel gemeinsam den sakralen Klangraum der Kirche mit viel Musik. Der Projektchor stand unter der Leitung von Elisabeth Roppelt.