Einen neuen Besucherrekord bei seinem Kellerfest verzeichnete der Kellerbergverein Höchstadt am Wochenende. Bis einschließlich Sonntag strömten die Gäste aus nah und fern auf den Kellerberg.

Der Verein zeigte sich bestens gerüstet, und alle Besucher konnten bei idealen äußeren Bedingungen viele angenehme Stunden auf dem Kellerberg verbringen. In seiner Eröffnungsrede begrüßte der Vorsitzende des Vereins, Karsten Wiese, alle Gäste und veragß auch nicht den Hinweis auf die mittlerweile vierte Ausgabe der Vereinszeitung "Der Kellerberg", die im Wesentlichen von Peter Ross in die Tat umgesetzt worden war.


Ein Schlag genügt

Zweiter Bürgermeister Günter Schulz (SPD) durfte diesmal den Bieranstich für den urlaubenden Gerald Brehm übernehmen. Ein gezielter Schlag auf den Zapfhahn reichte vollkommen.
Dritte Bürgermeisterin Irene Häusler (FW) stand zwar für alle Fälle bereit, musste jedoch nicht eingreifen. In einer kurzen Ansprache ging Schulz insbesondere auf die demnächst beginnenden Sanierungsmaßnahmen am gesamten Kellerberg ein. Am Ende, geplant Mitte nächsten Jahres, soll eine richtig große Kellerberg-Kerwa unter Beteiligung möglichst aller Kellerhäuser stehen. Dafür soll sogar die gesamte Staatsstraße im Bereich des Kellerbergs für ein ganzes Wochenende gesperrt werden.

An allen Tagen hat der Verein mit seinem musikalischen und kulinarischen Angebot genau den Geschmack des Publikums getroffen. Allerdings war das vom Verein selbstgebraute Museumsbier der Nachfrage nicht ganz gewachsen und schon nach sehr kurzer Zeit ausverkauft. Ein eigens kreierter Kellerberger, natürlich Bratwürste und am Sonntag Schäuferla und gemischter Schweinsbraten gingen neben anderen Kleinigkeiten weg wie die sprichwörtlichen warmen Semmeln. Sowohl die "Aurach-Spatzen" am Freitag als auch Helmut Zeiler mit "Die scho widdä" am Samstag sorgten für beste Stimmung.

Am Sonntagnachmittag bekam die Höchstadter Nachwuchsband "Trouble X" unter Anleitung von Wolfgang Köberlein die Chance, ihr Können zu demonstrieren.


Unterirdisch abkühlen

Viele Besucher nutzten die Gelegenheit, sich bei einer der Führungen über den unterirdischen Teil der Anlage zu informieren. Nur eine einzige Begebenheit fiel negativ auf: Ausgerechnet den Vorsitzenden des Kellerbergvereins hat am Sonntagmorgen ein Insekt in die Lippe gestochen und ihn damit förmlich lahmgelegt.