Auf dem Rockkeller geht es während der zehn Tage Kirchweih im Jahr heiß her. Denn für diese zehn Tage verwandelt sich das Stück Fläche aus Schotter, Wiese und einer Art Waldboden in einen gemütlichen Biergarten mit Kirchweihfeeling.

Seit 1983 öffnet der Polsterkeller jährlich seinen Ausschank. Gegründet von Ilse Hubmann zusammen mit Tom Wild, bekamen die beiden die Zustimmung des damaligen Herzogenauracher Bürgermeisters Hans Ort. Bis 2001 war der Keller dann in der Hand der Familie Hubmann. Auch die Söhne Hannes und Achim halfen ab ihrem 16 Lebensjahr mit, den Keller unter der Obhut des Vaters zu bewirten.

Von 2002 bis 2009 folgte dann eine siebenjährige Pause, in der Kirchweihgeschichte der Gründerfamilie.
Heute freut sich Hannes Hubmann über die friedvollen Tage auf seinem Keller während der Kirchweih. "Wir haben auf dem Keller keine Probleme mit den Gästen.
Es geht immer friedlich zu", lobt er seine Gäste. Lob erntet auch sein Personal: "Die sind ein super Team. Alles Alteingesessene, die die Arbeit kennen.

Wie eine große Familie." Und diese große Familie hat auch einiges zu bieten. Auf dem Rockkeller gibt es nicht nur Bier, sondern auch richtige Cocktails. "Die kommen vor allem bei den Frauen gut an", erklärt Hubmann. Und wem ein normalgroßer Cocktail nicht reicht, der kann sich auch eine Cocktailmaß kaufen.

Für die Musikliebhaber gab es auch einiges zu hören. Den Auftakt am Freitag machte die Band "Audiocrime", die auch am Mittwochabend für durchaus gute Stimmung sorgte. Den Samstagabend rockte "Gimcrack", und am Donnerstag folgte dann "FBG". Bands, wie alle anderen auf dem Rockkeller auch, wissen, wie man generationsübergreifend gute Laune zu Classic-Rock verbreitet. Am Sonntagabend werden dann zum Abschluss der Sommerkirchweih "Smiley and friends" aufspielen und im "Rockgarten" das Kirchweihende möglichst lange hinaus zu zögern.