Eine wichtige Größe in Niederndorf stellt der Josefsverein dar. Josef Gumbmann, der sich nach zehn Jahren als Vorsitzender des über 200 Mitglieder starken Vereins nicht mehr zur Wahl stellte, erklärte in seinem letzten Bericht die Ziele des Vereins: "Unser Hauptaugenmerk liegt natürlich auf Niederndorf. Der Verein gestaltet das kirchliche Leben mit und sorgt dafür, dass Niederndorf sein Eigenleben behält." So wolle der Verein zum Beispiel beim Umbau der Niederndorfer Pfarrkirche die Finanzierung eines Ausstattungsgegenstands übernehmen. "Eine Möglichkeit wäre etwa der Tabernakel mit seiner Stele."

Beim Jahresrückblick wurden die zahlreichen Facetten des Vereins deutlich. Es gibt einen eigenen Frauenkreis, der von Ingrid Schuler und Gisela Bohn geleitet wird. Dieser gestaltet einen eigenen Weiberfasching, der gut besucht wird. Gitta Lysy unterbreitete in einem Vortrag Vorschläge zur Patientenverfügung, und die Aktiven organisieren den Verkauf von Palmsträußchen vor den Gottesdiensten zum Palmsonntag. Alljährlich wird durch den Verein auch der Osterbrunnen auf dem Josefsplatz geschmückt. Zur Vorbereitung des Festes Maria Himmelfahrt wurden Kräuter gesammelt und zu Sträußen für die Weihe gebunden. Zum festen Programm in jedem Jahr gehört auch die Josefifeier zu Ehren des Kirchen- und des Vereinspatrons.

Nach dem Kassenbericht von Lore Lechmann, der zur Zufriedenheit aller ausfiel, standen Neuwahlen an. Markus Batz wurde als Nachfolger von Gumbmann zum Vorsitzenden gewählt. Hans Bohn bleibt Stellvertreter, Manfred Frötsch Schriftführer. Für die Kasse ist in Zukunft Sabine Batz als Nachfolgerin von Lore Lechmann zuständig, als Kassenprüfer fungieren Markus Frötsch und Josef Gumbmann. Beisitzer sind Josef Motz, Hans Batz, Willi Gahabka und Werner Bohn.

Die ausgeschiedenen Vorstandsmitglieder Lore Lechmann und Josef Gumbmann erhielten ein Präsent zum Dank. Hans Bohn würdigte Gumbmann als "souveränen Vorsitzenden", der die Geschicke des Vereins positiv beeinflusst hatte.