Ihre Christbaumverlosung verbindet die Kolpingsfamilie Herzogenaurach mit ihrem sozialen Engagement: Der Erlös in Höhe von 500 Euro kommt der Weihnachtsaktion des Kolping-Diözesanverbands Bamberg für das Projekt Rumänien zugute.

Am Mittwoch vor Dreikönig war es wieder so weit, Dieter Lohmaier brachte die Gewinne unter das Volk. Durch die Spendenbereitschaft vieler Herzogenauracher Firmen und der Mitglieder konnten ein reichhaltiger Lostisch sowie ein über und über geschmückter Baum bereitgestellt werden.

Moderator und "Christbaumexperte" Dieter Lohmaier ist seit nunmehr 30 Jahren für die Verlosung zuständig. 1983 fand die erste im Keller der "Krone" statt, dann im Nebenzimmer, schließlich im Gastraum. Da sie jetzt in der Frischen Quelle abgehalten wird, könne man sie getrost "Christbaumverlosung 4.0" titulieren, meinte er.
Der familienfreundliche Lospreis von 75 Cent war in diesem Jahr genauso zivil wie im Vorjahr, wie Lohmaier anmerkte. Jeder könne sich daher zwölf Lose leisten. Außerdem waren die Lose in der Farbe "Kolpingorange" gehalten.

Als Losfee fungierte Lina Mundt, die auch mit Paul Zitzmann und Felix Müller die Gewinne an die Frau bzw. den Mann brachten.

Lohmaier verstand es auf amüsante Weise die Gewinne zu präsentieren und auch der Gewinnerin oder dem Gewinner schmackhaft zu machen. Oder er hatte den Trost parat: "Ein Regenschirm, es soll ja heute Nacht noch regnen!"

Mit: "Der Kalender ist heuer etwas schwerer, denn es ist ein Feiertag mehr drin!", pries er einen Kalender an. "Ein großes Puzzle, dauert länger, aber nicht hier schon anfangen!"

Mit Sprüchen wie "Ein Päckchen, weich, bitte melden, was drin ist!" oder "Eine Flasche Schampus - Silvester ist zwar schon vorbei, aber vielleicht hält er bis nächstes Jahr!" lockerte er die Preisvergabe auf. Die Spitze des Christbaums ging in diesem Jahr übrigens an Maria Müller.

Für den Vorsitzenden der Kolpingsfamilie, Georg Mundt, ist die alljährliche Christbaumverlosung ein bedeutender Programmpunkt. "Früher haben das mehr Vereine gemacht", weiß er zu berichten. "Der Unterschied bei der Kolpingsfamilie ist allerdings, dass der Gewinn alljährlich sozialen Zwecken zur Verfügung gestellt wird!"
Die Christbaumverlosung der Kolpingsfamilie Herzogenaurach erbrachte auch in diesem Jahr wieder 500 Euro. "Die Vorstandschaft hat entschieden, das Geld für das Projekt Rumänien des Diözesanverbands zu spenden!", erläuterte Mundt den Zweck.