80 Jahre Kindergarten Edergasse in Herzogenaurach, das muss gefeiert werden. Darüber waren sich allen Verantwortlichen sicher. Und Gerald Fink hatte eigens ein Lied komponiert. Zu diesem Anlass war auch Schwester Edith Schubert CJ gekommen, die lange Jahre im Kindergarten an der Edergasse gearbeitet und zahlreiche Kinder betreut hatte. Im Gottesdienst war mit Irene Hertwich sogar jemand anwesend, der am 9. Oktober 1932, bei der feierlichen Einweihung des "Kleinkinderheims" dabei war und gemeinsam mit anderen Kindern in die jetzige Kindertagesstätte in der Edergasse einzog. "Und die kleine Rosa kann es kaum erwarten, zu kommen in den neuen Kindergarten." So lautete damals ein Verslein, das bei der Einweihung aufgesagt wurde.

Zur Feier gehörte auch ein Gottesdienst mit den Kindern, ihren Eltern und den Erzieherinnen in der Stadtpfarrkirche St. Maria Magdalena. Da thematisierte Stadtpfarrer Helmut Hetzel wichtige Punkte im Jahreslauf mit den Kindern. Er nannte den Martinstag sowie Weihnachten und Ostern. Mit kleinen Fähnchen ausgestattet symbolisierten die Kinder die unterschiedlichsten Nationalitäten. "Der Heilige Geist wirkt mit unterschiedlichen Sprachen", erklärte Pfarrer Hetzel den Sinn hinter dem Symbol.

Nicht fehlen beim Gottesdienst durfte das Lied, das Gerald Fink anlässlich des Jubiläums komponiert hatte mit dem Refrain: "Im Kindergarten ist es schön, weil wir da unsre Freunde sehn, weil wir da immer tolle Spiele machen, vieles lernen und auch lachen.