"Das Schwerste ist geschafft - jetzt legen wir richtig los!" Unter dieses Motto stellte Bürgermeister Karsten Fischkal (FW) den Neujahresempfang der Gemeinde Adelsdorf.

Auf dem Programm standen neben Ehrungen für sportliche und besondere Leistungen (s. Artikel unten) der Jahresrückblick des Bürgermeisters und ein Ausblick auf das neue Jahr.

"Viele Themen haben uns seit dem letzten Neujahrsempfang bewegt - und sind wir mal ganz ehrlich: eigentlich passt doch alles, oder?" Der Gemeinde Adelsdorf sei es 2018 finanziell so gut wie noch nie gegangen, "ein ganz ungewohntes Gefühl". Die Gemeinde habe in zukunftsweisende Projekte investieren können. 2018 sei ein Jahr der Bautätigkeiten gewesen: Kindertagesstätten standen ganz oben auf der Wunschliste, gab es doch 95 Geburten - zum Vergleich: 2014 waren es 34.

Fischkal erinnerte zudem an die Sanierung der B 470 und der Aischer Hauptstraße. Auch das Ortsentwicklungskonzept sei nach vielen Workshops, Ortsterminen und Diskussionsrunden abgeschlossen: "Wir haben es geschafft - wir sind wieder in der Städtebauförderung."

Wetterkapriolen

Der Bürgermeister blicke zurück auf Regenknappheit, Stürme und Starkregen. Stolz ist er auf das neue Alarmsystem der Gemeinde, das die Hausbesitzer vor Rückstau aus dem Kanal bei Starkregen warnt. "Wir arbeiten außerdem an Starkregengefahrenkarten, um gezielt Schutzmaßnahmen durchzuführen." Mit Blick auf alle Wetterextreme dankte er ausdrücklich allen ehrenamtlichen Helfern.

Jahr der Partnerschaften

2018 war aber auch das Jahr der kommunalen Partnerschaften. "In Uggiate Trevano feierten wir das 20-jährige und in Feldbach das zehnjährige Bestehen der Partnerschaft." Auch hier dankte er allen, die diese Partnerschaften mit Leben erfüllen und somit den europäischen Gedanken weitertragen.

Aber auch im neuen Jahr wird es nicht langweilig werden. Der Bau einer Hochlastfaulung in der Kläranlage gehe in die nächste Runde und der Hochbehälter für das Trinkwasser müsse saniert werden. Außerdem steht eine Grundsatzentscheidung im Gemeinderat an: Soll es für die Feuerwehr einen Neubau an neuer Stelle, an alter Stelle oder eine Sanierung geben?

Im Oberdorf machen besonders die Wasserrohrbrüche und der Straßenzustand zu schaffen, so werde eine Straßensanierung notwendig.

Zum Schluss erinnerte Fischkal noch an den Workshop mit den Schulbuskindern. "Die Schüler haben mir von untragbaren, beängstigenden Dingen berichtet." In einem nächsten Schritt lädt er am 23. Januar die betroffenen Schüler gemeinsam mit Rektoren und Elternbeiräten der weiterführenden Schulen ein. Dann wird gemeinsam ein Maßnahmenkatalog erarbeitet, der dann dem Landrat übergeben wird.

Nach der Vorstellung des Leitbilds 2019 der Gemeinde "Gemeinsam Lebensqualität nachhaltig gestalten" bedankte sich Fischkal bei der 2. Bürgermeisterin Jutta Köhler (FW), beim Gemeinderat und allen ehren- und hauptamtlichen Mitarbeitern für die gute und kreative Zusammenarbeit.