Darum ist diese fränkische Uni die sichtbarste Deutschlands

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Fränkische Uni ist die sichtbarste Deutschlands - das steckt dahinter
Ein Labor der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (Archivbild).
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FAU/David Hartfiel
Fränkische Uni ist die sichtbarste Deutschlands - das steckt dahinter
Im weltweiten Vergleich erreicht die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg FAU aktuell Platz 218.
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FAU/David Hartfiel

Eine fränkische Uni steigt im weltweiten Hochschulranking auf. In einer Schlüsselkategorie holt sie sich sogar den ersten Platz in Deutschland.

Im aktuellen "QS World University Ranking", das die besten Hochschulen weltweit vergleicht, hat die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) einen Sprung nach vorn gemacht: Mit Platz 218 verbesserte sie sich um 14 Ränge gegenüber dem Vorjahr und gehört damit erneut zu den international führenden Universitäten. Auch national macht die fränkische Uni Boden gut: In Deutschland klettert sie von Platz 14 auf Platz 12.

Besonders positiv wirken sich laut Ranking mehrere Faktoren aus, dazu zählen verbesserte Bewertungen bei der Arbeitgeberreputation, der Nachhaltigkeit sowie der akademischen Reputation. Ein entscheidender Erfolgsfaktor liegt jedoch in der Forschungsleistung. Beim Indikator "Zitationen pro Forschenden" – einem Maß für die wissenschaftliche Sichtbarkeit – erreicht die FAU den ersten Platz in Deutschland mit 96,5 Punkten. Dieser Wert zeigt, wie häufig wissenschaftliche Arbeiten einer Universität von anderen Forschenden zitiert werden. 

FAU Erlangen-Nürnberg ist in einer Ranking-Kategorie die beste Universität Deutschlands

Die besten deutschen Universitäten in "Zitationen pro Forschenden": 

  1. FAU: 96,5 Punkte
  2. Technische Universität München (TUM): 92,9 Punkte
  3. Technische Universität Darmstadt: 86 Punkte

Deutschlands schlechteste Universität in dieser Kategorie ist die Universität Paderborn mit 4,1 Punkten. International kommt die FAU in "Zitationen pro Forschenden" auf Rang 66. Damit gehört sie in diesem Bereich zu den sichtbarsten Hochschulen weltweit. In einem Krankenhaus-Vergleich schnitten derweil sechs fränkische Kliniken besonders gut ab.

"QS World University Ranking": So entsteht der Hochschulvergleich

Das "QS World University Ranking" ist ein weltweiter Hochschulvergleich, den Quacquarelli Symonds (QS) seit dem Jahr 2004 erstellt. Die Firma QS  ist weltweit in den Bereichen Bildung und Auslandsstudium tätig.

Für die aktuelle Ausgabe wurden, laut Angaben des Unternehmens, mehr als 8.800 Universitäten aus 106 Ländern analysiert, 1.504 schafften es in die Rangliste – darunter 60 aus Deutschland. Die Gesamtbewertung basiert auf elf Indikatoren. Besonders stark gewichtet sind die akademische Reputation und die Einschätzung durch Arbeitgeber.

Ergänzt werden diese durch Kennzahlen zu Forschung, Lehre, Internationalisierung und Nachhaltigkeit. Während die Reputationswerte auf weltweiten Befragungen beruhen, stammen Daten zur Forschung unter anderem aus der Datenbank Scopus.

Diese Universitäten führen das globale Ranking an

An der Spitze des Rankings stehen weiterhin US-amerikanische und britische Hochschulen.

Die ETH Zürich erreicht Platz 8 und ist damit die einzige kontinentaleuropäische Universität unter den Top 20.

  1. Massachusetts Institute of Technology (USA)
  2. Imperial College London (UK)
  3. Stanford University (USA)
  4. University of Oxford (UK)
  5. Harvard University (USA)

Beste deutsche Hochschulen im Vergleich

Im bundesweiten Vergleich liegen vor der FAU mehrere bekannte Universitäten. Zu den Top fünf in Deutschland zählen:

  • Technische Universität München (Platz 25)
  • Ludwig-Maximilians-Universität München (Platz 61)
  • Universität Heidelberg (Platz 86)
  • Freie Universität Berlin (Platz 98)
  • RWTH Aachen (Platz 104) 

Das oberfränkische Bayreuth gehört laut einer aktuellen Veröffentlichung indessen zu den schönsten Studentenstädten Deutschlands. Gleich mehrere Faktoren machen den Ort attraktiv.