Größerer Waldbrand in Hessen: Fränkische Polizei warnt vor Rauch und Ascheregen

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Dichter Rauch und mehrere Brandherde: Die Feuerwehr kämpft in Hessen gegen einen Waldbrand. Das Ausmaß ist zunächst unklar - doch Auswirkungen sind auch in Franken zu spüren.

Ein Waldbrand bei Rodenbach im hessischen Main-Kinzig-Kreis beschäftigt seit Montagmittag (10. August 2026) die Feuerwehr. Auch die Anwohner im gesamten Stadtgebiet von Alzenau im unterfränkischen Kreis Aschaffenburg wurden nach Polizeiangaben gebeten, Fenster und Türen wegen des Rauchs geschlossen zu halten.

Nach Angaben eines Polizeisprechers wird von mehreren Brandherden ausgegangen. Die Ausdehnung des Feuers im direkten Grenzgebiet zu Unterfranken sei noch nicht abschätzbar. Auch wie der Brand ausgelöst wurde, war zunächst unklar.  Örtlich könne auch Brandasche herabregnen, hieß es.

Waldbrand in Hessen hat Auswirkungen für Menschen in Unterfranken

Über Katwarn hatte die integrierte Leitstelle des Main-Kinzig-Kreises die Bevölkerung wegen des Feuers gewarnt. Auch hier wurden die Menschen aufgefordert, das betroffene Gebiet möglichst zu meiden, Fenster und Türen zu schließen sowie Lüftungen und Klimaanlagen abzuschalten. Zudem sollten die Zugangswege zu der Brandstelle freigehalten werden.

"Nach bisherigem Stand ist eine Waldfläche von mehreren tausend Quadratmetern betroffen", sagte ein Polizeisprecher am frühen Montagabend. Brandstiftung werde nicht ausgeschlossen. Verletzt wurde laut den Angaben niemand. Am Abend waren die Löscharbeiten noch im Gange. 

Auch Drohnen der Polizei sowie ein Hubschrauber seien eingesetzt worden. Rund ein Dutzend Feuerwehren aus Rodenbach und Umgebung waren dem Sprecher zufolge an dem Einsatz beteiligt. Darunter waren laut Angaben der dpa auch Einsatzkräfte aus dem benachbarten Bayern beziehungsweise Unterfranken.

Das Feuer habe sich zunächst auch in Richtung einer im Wald gelegenen Ferienhaussiedlung ausgebreitet, die jedoch dank des schnellen Eingreifens der Feuerwehr nicht von den Flammen betroffen gewesen sei, sagte der Polizeisprecher.

Vorschaubild: © Jörg Halisch/dpa (Symbol)