Dargebracht wurde es von Christian Schmitt (Orgel) und Tatjana Ruhland (Flauto Traverso). Auf dem Programm standen Werke von Johann Sebastian Bach, Carl Philipp Emanuel Bach, Wolfgang Amadeus Mozart, Felix Mendelssohn-Bartholdy und Claude Debussy.
Tatjana Ruhland wurde 1972 in Regensburg geboren, sie studierte an der Hochschule für Musik und Theater bei so namhaften Professoren wie Paul Meisen und András Adorján und schloss an der Manhattan School of music in New York mit dem Titel "Master of Music in Orchestral Performance" ab. Sie studierte ebenso an der "Accademia Chigiana" in Siena bei Aurèle Nicolet.
Ihr Debut mit der Querflöte gab Tatjana Ruhland in der Carnegie Hall in New York.
Die Trägerin zahlreicher Auszeichnungen tritt auch als Solistin auf und ist vielseitig engagiert; so beim Heidelberger Frühling, dem Mozartfest Würzburg, dem Hohenloher Kultursommer, den Klosterkonzerten Maulbronn, dem International Flute Festival Taiwan, dem German Forum New York. Außerdem ist sie in Brasilien und Argentinien vertreten. Seit dem Jahr 2000 ist sie Soloflötistin des Radio-Sinfonieorchesters Stuttgart.
Die Orgel spielte Christian Schmitt, Jahrgang 1976. Sein Kirchenmusikstudium an der Hochschule für Musik Saar schloss er 2001 mit dem Kirchenmusikdiplom ab, im Jahr 2002 folgte die Konzertreife für Orgel und 2003 das A-Examen für Kirchenmusik. Die Fortsetzung seiner Studien in den USA und an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Frankfurt am Main in der Solistenklasse bei Daniel Roth konnte er 2007 mit dem Konzertexamen abschließen. Schmitt spezialisierte sich auf das romantische und zeitgenössische Repertoire. Bei Franz Lehrndorfer in München bildete er sich weiter. Quasi nebenbei studierte er zusätzlich katholische Theologie und Musikwissenschaft.


Organist der Symphoniker

Schmitt kann auf eine reiche Konzerttätigkeit und Gastdozenturen sowie zahlreiche CD-Einspielungen zurückblicken. Obwohl Schmitt weltweit unterwegs ist, ist er auch der Region Franken verbunden. Seit September 2014 wirkt Schmitt als "Principal Organist" der Bamberger Symphoniker und kuratiert als solcher auch die dortige Orgelreihe. Außerdem ist er Echo-Preisträger.
Die Orgel in der St.-Otto-Kirche in Herzogenaurach weihte der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick am 21. April 2007. Hergestellt wurde sie von der Orgelbaufirma Jürgen Ahrend Orgelbau in Leer-Loga, Ostfriesland, als Opus 176. Orgelbaumeister Hendrik Ahrend (ab 2005) hatte die Orgel mit 26 klingenden Registern, zwei Manualen und Pedal geschaffen. Der Orgelbauverein St. Otto war im Jahr 2001 gegründet worden.
Sowohl als Solisten als auch im gemeinsamen Spiel überzeugten Ruhland und Schmitt die Zuhörer. Der Applaus der Anwesenden war ihnen daher sicher.