Nach einer tollen Saison in der Kreisliga Coburg ist die Vorfreude auf die am Wochenende, 23./24. Juli beginnenden Punktrunde in der Bezirksliga West beim TSV Sonnefeld riesengroß.

Die Verantwortlichen um Vorstand Dieter Reißenweber und seinem Stellvertreter Peter Ambrosius, der Abteilungs- und Spielleiter in Personalunion ist, haben die Weichen gestellt, um auch in der höheren Spielklasse bestehen zu können.

Offizielles Saisonziel des Neulings ist natürlich der Klassenerhalt, allerdings trauen Insider dem auf mehreren Positionen gut ergänzten, um nicht zu sagen verstärkten Team mehr zu.


1:8-Debakel motivierte zusätzlich

Vorausgesetzt dem Team von Spielertrainer Bastian Renk glückt ein guter Saisonstart, dann sollte ein einstelliger Tabellenplatz keine Utopie sein. Letzte Saison gab es am 1. Spieltag ein unerwartetes Debakel (1:8-Heimpleite bei der Spvg Ahorn), diesmal starten die Sonnefelder allerdings auswärts, und zwar beim Vorjahres-Vizemeister TSV Mönchröden (Samstag, 23. Juli, 16 Uhr).
Zu den bewährten Kräften, wie den höherklassig erfahrenen Spielern Ata Simitci (Abwehrchef/früher unter anderem beim TSV Mönchröden und DVV Coburg), Stürmer Sahin Yesilyurt (DVV Coburg, VfL Frohnlach) oder eben Renk selbst (VfL Frohnlach) kommen weitere vielversprechende Neuzugänge dazu.


Mit Kreisliga-Trio und Zapf

Mit André Zapf verpflichteten die Sonnefelder einen weiteren ehemaligen, langjährigen Bayernligaspieler (VfL Frohnlach, SV Friesen), der im Mittelfeld für noch mehr Stabilität sorgen soll. Große Hoffnungen setzen die TSVler auch in Ludwig Scheler (vom SV Großgarnstadt), Tayfun Peker (TSV Staffelstein) oder Christoph Rödel (SV Heilgersdorf), die alle drei mit der Empfehlung von vielen tollen Kreisligaspielen mit zahlreichen Toren kommen.
Und wenn es ja einmal eng werden sollte für den Aufsteiger, dann kann sich das Team mit Sicherheit auf Keeper Patrick Jauch verlassen, der in der Meistersaison der mit Abstand beste Kreisliga-Torhüter war und sich jetzt natürlich besonders auf das Debüt in der Bezirksliga West freut.


Einen Garanten im Kasten

Schließlich kommt es für den ehemaligen Landesligaspieler des FC Redwitz zu einem Wiedersehen mit alten Bekannten im Mönchrödener Wildpark, also dort, wo er als junger Schlussmann mehrere Jahre wertvolle Erfahrungen in der Landesliga sammeln durfte.
Aber auch aus der eigenen Jugendarbeit sollen Talente im Herrenbereich integriert werden. Niclas Jacob, Erik Baierl oder Marvin Hertha können zeigen, was sie drauf haben. Wenn der Sprung in die 1. Mannschaft auf Anhieb nicht gelingt, können die eigenen A-Jugendspieler Praxis in der 2. Mannschaft sammeln, mit der die Verantwortlichen gerne von der A- in die Kreisklasse aufsteigen wollen. Schließlich soll der Unterbau der Bezirksligaelf auf Dauer auf höherem Niveau spielen und trainieren, damit die Schere zwischen 1. und 2. Mannschaft nicht zu weit auseinanderklafft. oph