Das erste von Mario Bamberger und seinen "Gaudibuam" organisierte Wirtshaussingen hat alle Erwartungen übertroffen. Schon eine halbe Stunde vor Veranstaltungsbeginn war in der "Altstadt" keine Platz mehr frei, gesungen wurde bis tief in die Nacht.



Verstärkung bekamen die "Gaudibuam" wie erhofft durch einige Musiker, die sich spontan auf den Weg ins "Wirtshaus-Brachland" Ebersdorf gemacht hatten. Michael "Gustl" Wunder (Nordhalben), Karlheinz Jahn (Carlsgrün) und Harald Kotschenreuther (Kronach) waren aus dem Frankenwald angereist, um beim Wirtshaussingen dabei zu sein. Es brauchte nur ein paar Lieder und das erste "Prosit der Gemütlichkeit" nach handgestoppten zwei Minuten, ehe Mitorganisator Mario Bamberger klar war: "Das sind alle Vollblutmusiker." Dementsprechend einfach gestaltete sich das gemeinsame Musizieren, unterstützt von weit über 100 Besuchern, die bei den Wirtshausklassikern begeistert mitsangen: Von "Hoch auf dem gelben Wagen" bis zu "Is Feieromd" am Ende des Programms.

Klar ist: Es wird noch in diesem Jahr eine Fortsetzung des Wirtshaussingens geben. Wann und wo dieses stattfinden, wird sich nach Aussage von Mario Bamberger in den kommenden Wochen klären. Vorher findet noch eine offizielle Spendenübergabe aus dem Erlös der Veranstaltung statt. Im Spendenteller, der am Ende des Abend s durch die Besucherreihe in der "Altstadt" ging, fanden sich über 500 Euro. Diese werden Mario Bamberger und die "Gaudibuam" (Jochen Kroner und Paul Schreiner) für die Arbeit mit krebskranken Kinder am Coburger Klinikum zur Verfügung stellen. Nach einer Sitzung seiner Jagdgenossen stattete auch Bürgermeister Bernd Reisenweber (BG) dem Wirtshaussingen spätabends einen Besuch ab - und auch er war begeistert: "Wenn es nach mir geht, dürfen die Musiker gerne jede Woche wieder nach Ebersdorf kommen.