Die klare Ansage kam direkt zu Beginn: "Ohne Jagd gibt es keine Regulierung der Wildbestände und keine nachhaltige Bewirtschaftung", so Paul Schefczik, der Vorsitzende der Kreisgruppe bei der Hege- und Naturschutzschau der Kreisgruppe Coburg.
Und er ergänzte eindringlich: "Es würde eine erhebliche Schädigung der Land- und Forstwirtschaft auftreten und durch unkontrollierte Vermehrung von Raubwild andere Tierarten bedroht sein." Die Exponate aus der jährlichen Gehörnpräsentation fanden ein reges Interesse bei den Teilnehmern, wobei auch den Nichtjägern gezeigt wurde, was vor allem an Rehböcken bejagt wurde. Die Qualität des Gehörns sei das Spiegelbild eines gesunden Rehwildbestandes.


Hohe Wildschäden

Kreisjagdberater Alex Krüger hatte die Fakten parat: Im Landkreis und in der Stadt wurden im Jagdjahr 785 Böcke, 1019 Geissen und Schmalrehe und 1012 Kitze