Die Stadt schwimmt nicht im Geld, aber die gute Entwicklung, vor allem bei den Steuereinnahmen im vergangenen Jahr, erlaubt in den kommenden Monaten einige Investitionen, die der Stadtrat seit Jahren vor sich hergeschoben hat. Der am Montagabend verabschiedete Haushalt sieht daher unter anderem Mittel für die Trockenlegung der Franz-Goebel-Halle, eine Deponieerkundung in Kipfendorf und für Instandsetzungsarbeiten an der Ruine der Lauterburg vor.


Wie groß Rödentals finanzieller Spielraum heuer wird, hängt allerdings auch von einer Größe ab, über die noch nicht entschieden ist. Bei der Kreisumlage, der Summe also, die die Stadt dem Landkreis zahlen muss, damit dieser selbst handlungsfähig bleibt, hat der Finanzsenat in Rödental etwas gepokert, als er den Haushaltsentwurf plante. Statt bisher 45 Prozentpunkten stehen im Haushalt 41 als Plan.