Sie schlug ihre elfjährige Tochter mehrmals mit der flachen Hand und einem Besen. Außerdem tauchte sie den Kopf des Mädchens beim gemeinsamen Bad mit ihrem Zwillingsbruder unter Wasser, sodass das Kind keine Luft mehr bekam und Wasser schluckte. Deshalb wurde eine 50-jährige Coburgerin vom Amtsgericht Coburg am gestrigen Donnerstag zu vier Monaten Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt.
Die Angeklagte, die arbeitslos ist und von Hartz IV leben muss, gab über ihren Anwalt, Christian Müller, eine Erklärung ab. Darin räumte sie die Taten, die die Staatsanwaltschaft auf einen Zeitraum ab Dezember 2013 beziffert, im Wesentlichen ein. Allerdings habe die alleinerziehende Mutter niemals ihre Kinder beschimpft, erklärte dieser. Die im Zusammenhang mit der Misshandlung gefallenen Beleidigungen seien so niemals gefallen. Die Frau bedauerte die Tat.