1892 wurde die Bahnstrecke zwischen Coburg und Rodach eröffnet. Betreiber war die Werra-Eisenbahn-Gesellschaft. 1895 folgte die Verstaatlichung, die erst Mitte 2011 endete. Seitdem ist die private Eisenbahngesellschaft Agilis zuständig.

Und nun wird diese Strecke sogar noch attraktiver: Mit dem Fahrplanwechsel am 13. Dezember wird der Coburger Stadtteil Beiersdorf an die Bahnstrecke angebunden.

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Allen voran Agilis-Geschäftsführer Axel Hennighausen verbindet große Hoffnungen damit. "Der neue Haltepunkt Coburg-Beiersdorf bietet attraktive Fahrmöglichkeiten sowohl für Pendler zu den Arbeitsstätten als auch für Schüler zu den Schulstandorten in Coburg", teilt er auf Anfrage des Coburger Tageblatts mit. Und weiter: "Die Inbetriebnahme der Haltestelle zum großen Fahrplanwechsel am 13. Dezember ist eine wichtige Maßnahme, um den Bahnverkehr in der Region noch attraktiver zu machen und das Angebot im ländlichen Raum zu stärken. Uns als Betreiber auf dem Streckenabschnitt sind vor allem die Bedürfnisse der Fahrgäste und zuverlässige Verbindungen ein Anliegen, daher begrüßen wir die stündliche Anbindung des neuen Bahnhaltepunkts, der einen weiteren Schritt in Richtung Mobilitätswende markiert."