Der Beweis ist erbracht. Die Arena auf der Lauterer Höhe taugt zu mehr als nur zu schweißtreibenden Ballspielen. Sie funktioniert auch als Ort für ungewöhnliche Begegnungen. Und: Sie eignet sich durchaus auch für kulturelle Events der ungewöhnlichen Art. Bei der Handball-Sinfonie jedenfalls bewährte sich das Philharmonische Orchester des Landestheaters auch auf ungewohntem Terrain und im Zusammenspiel mit den Bundesliga-Handballern des HSC 2000 Coburg. Vor allem aber erlebten Publikum wie Mitwirkende, dass die Ballsporthalle durchaus zum Konzertsaal mutieren kann - wenngleich sich künftig bei weiteren Events ähnlicher Art sicher akustische Unterstützung empfiehlt wie beim Klassik-Open-Air im Rosengarten. Und natürlich darf man sich fragen, ob der gewählte Zeitpunkt wirklich der passende war. Mitten im Coburger Feier-Sommer ein neues Veranstaltungsformat zu testen, war sicherlich riskant.
Aber vielleicht lässt sich ja in der kalten Jahreszeit ein passender Termin für ein weiteres Konzert in der Ballsporthalle finden. Geeignete Werke mit entsprechender klanglicher Wucht lassen sich bestimmt finden - warum nicht einmal "Die Alpensinfonie" von Richard Strauss ausprobieren? J.B.