Busse, von 2010 bis 2017 Intendant in Coburg, zeigte sich nach einem Besuch im Landestheater begeistert von der Neuinszenierung von Benjamin Brittens Oper "Peter Grimes".

Auf Facebook schwärmte Busse: "Eine absolut umwerfende und berührende Produktion!". Busse, seit Herbst 2017 erfolgreicher Generalintendant des Saarländischen Staatstheaters Saarbrücken, lobte großartige Sängerdarsteller, rühmte die "unglaubliche Leistung vor allem von Roman Payer und dem ,stummen' Thomas Kaschel". Busse erlebte Chor und Philharmonisches Orchester "wunderbar und intensiv", dazu ein "glasklares und hoch emotionales Dirigat von GMD Roland Kluttig". Das Fazit des Coburger Ex-Prinzipals ist unmissverständlich: "szenisch eine der packendsten und berührendsten Inszenierungen, die ich je von diesem Werk gesehen habe!"

Ebenso unmissverständlich formuliert Bodo Busse angesichts der grassierenden Diskussion um die aktuelle Saison und die anstehende, kostenintensive Generalsanierung des Musentempels: "Coburg - sei stolz auf Dein LTC!" Dabei hatte Busse während seiner siebenjährigen Amtszeit bereits selbst auch ein eindringliches Plädoyer für den Opernkomponisten Benjamin Brittens präsentiert - die Inszenierung der Kammeroper "Turn of the Screw" im November 2012 im Theater in der Reithalle in der Regie von Urte Regler und unter der musikalischen Leitung von Roland Kluttig.

Roman Payer, den Darsteller der Titelfigur im Coburger "Peter Grimes", hatte Busse einst ans Landestheater verpflichtet. Seitdem Payer das Landestheater verlassen hatte, um freiberuflich tätig zu sein, war er mehrmals erfolgreich als Gast zurück gekehrt, besonders erfolgreich als Sänger der Titelpartie in Richard Wagners "Parsifal". Die ausführliche Premieren-Kritik zu "Peter Grimes" von Benjamin Britten am Landestheater Coburg finden Sie hier